CO2-neutrale Mitfahrt - myclimate und BlaBlaCar

Ein Meilenstein moderner Mobilität

Ab dem 15. Juli 2016 arbeitet myclimate in Deutschland mit BlaBlaCar zusammen. Beide Partner verfolgen das gleiche Ziel: Die CO2-Emissionen, hervorgerufen durch die individuelle private Mobilität, sollen reduziert werden. BlaBlaCar als wichtigster Anbieter für privates Mitfahren (ride sharing), geht dabei mehr als einen Schritt weiter. BlaBlaCar kompensiert die anteiligen CO2-Emissionen einer jeden online gebuchten Mitfahrt mit Hilfe von myclimate.  Aus der effizienten Mitfahrt wird eine CO2-neutrale Mitfahrt.

CO2-neutrales Mitfahren bei BlaBlaCar

Wie funktioniert die CO2-neutrale Mitfahrt?

CO₂-neutrales Mitfahren bei BlaBlaCar bedeutet, dass bei jeder gebuchten Fahrt automatisch ein wichtiger Beitrag zum Klimaschutz geleistet wird. myclimate und BlaBlaCar haben gemeinsam auf Basis des vom Umweltbundesamt in Auftrag gegebenen und vom IFEU-Institut entwickelten TREMOD-Modells einen gewichteten Emissionsdurchschnitt der BlaBlaCar-Flotte errechnet. Dieser wird auf den einzelnen Mitfahrer heruntergerechnet und mit der angegebenen Fahrstrecke multipliziert. Der daraus entstehende CO2-Wert wird automatisch von BlaBLaCar in myclimate Klimaschutzprojekten ausgeglichen.

Die Berechnungsformel:

[Personenkilometer] * [CO2-Koeffizient]= zu kompensierende Menge an CO2

CO2-Koeffizient:

[CO2-Ausstoß PKW/KM] / [Anzahl der im Regelfall mit BlaBlaCar bewegbaren Personen, inklusive des Fahrers]

Bedeutung für den Klimaschutz

Wieso unterstützt myclimate BlaBlaCar?

Das Auto ist Kennzeichen der individuellen Mobilität. Mobilität gehört weltweit zu den hauptsächlichen Verursachern des klimaschädlichen CO2-Ausstoßes. BlaBlaCar sorgt bereits mit 10 Millionen Reisenden pro Quartal dafür, dass Autos effizienter genutzt werden und leere Sitzplätze im Auto nicht ungenutzt bleiben.

Mit der automatischen CO2-Kompensation aller gebuchten Mitfahrten leistet BlaBlaCar Pionierarbeit. Als einziger bedeutender Mobilitätsanbieter bindet BlaBlaCar den Ausgleich der CO2-Emissionen automatisch in den Buchungsprozess ein. Wer als Mitfahrer eine Fahrt bei BlaBlaCar bucht, kann dies ab dem 15. Juli im Wissen tun, dass er damit nicht nur die Emissionen in Deutschland reduziert, sondern dass auch Verantwortung für seinen CO2 Ausstoss übernommen wird.

Wieso werden die Emissionen in Entwicklungsländern eingespart?

Klimaschutzprojekte wirken gerade dort in doppelter Hinsicht positiv. Der zu hohe Ausstoß an Treibhausgasemissionen ist ein globales Problem, kein deutsches oder europäisches. Schon heute werden gleich viel CO2-Emissionen in Entwicklungs- und Schwellenländern ausgestoßen wie in den Industrieländern.

Klimaschutzprojekte sorgen dafür, dass fossile Energiequellen in diesen Ländern durch erneuerbare Energien ersetzt werden. Darüber hinaus sorgen sie in den Entwicklungsländern vor Ort für eine nachhaltige Verbesserung der Lebensbedingungen, sie tragen direkt zur Erreichung der von den Vereinten Nationen verabschiedeten Nachhaltigkeitsziele bei, z.B. eine bessere Gesundheitssituation, lokale dauerhafte Jobs, Stärkung von Frauenrechten, Zugang zu sauberem Trinkwasser, etc.

Der bisherige politische Rahmen (Kyoto-Protokoll) hat festgelegt, dass die Industrieländer sich selbst zu verbindlichen CO2-Reduktionszielen verpflichten. Das gilt für Deutschland wie die EU. In der Regel schreibt sich deswegen der deutsche Staat alle in Deutschland über Klimaschutzprojekte bzw. Maßnahmen eingesparten CO2-Emissionen (z.B. Solar- und Windstrom) selbst gut. CO2-Emissionen kann man aber nur einmal einsparen.

Was ist TREMOD?

Zur Ermittlung und Aufbereitung von Informationen aus dem Verkehrsbereich hat das Umweltbundesamt das Computerprogramm TREMOD (Transport Emission Model) entwickeln lassen. Mit Hilfe dieses Modells sind aktuelle Aussagen beziehungsweise Trend- und Szenariorechnungen für den Zeitraum von 1960 bis 2030 möglich. TREMOD ist das vom Umweltbundesamt, den Bundesministerien, dem Verband der Deutschen Automobilindustrie (VDA) sowie der Deutschen Bahn AG genutzte Experten-Modell zur Berechnung der Luftschadstoff und Klimagasemissionen aus dem motorisierten Verkehr in Deutschland.

Das TREMOD-Modell basiert auf realen Kraftstoffverbräuchen, also nicht auf den Herstellerangaben, die nach dem stark in Verruf geratenen NEFZ (Neuer Europäischer Fahrzyklus) ermittelt werden. Mehr Informationen finden Sie dazu hier.

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