Solarkollektoren in Alajuela, Costa Rica
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| Projektname | Solar Water Heating in Costa Rica | ||||
| Projektstandort | Costa Rica, Region Alajuela, La Garita | ||||
| Projektstandard | VER | ||||
| Emissionsreduktionen | 323 t CO2-äq. (über 5 Jahre) | ||||
| Situation ohne Projekt | Wärme durch Verbrennung von Diesel | ||||
| Projektstatus | Betrieb* | ||||
| Projektvalidierung | Expertengremium | ||||
| Projektstart | Oktober 2002 | ||||
| Dokumentationen |
Im ersten myclimate-Projekt überhaupt ersetzt die Business-Schule INCAE in Costa Rica zusammen mit myclimate einen Dieselbrenner zur Warmwasser-aufbereitung durch eine Solaranlage. Zusätzlich wird die Energieeffizienz durch die Sanierung von Wasserleitungen verbessert.
Dieses erste myclimate-Projekt wurde an dem Jahrestreffen der AGS (Alliance for Global Sutstainability) im März 2002, zusammen mit der Business-Schule Instituto Centroamericano de Administraciòn de Empresas (INCAE), lanciert.
Die Schule INCAE, einer der führenden Ausbildungssätten seiner Art in Zentralamerika, setzte damit ein Zeichen für den Klimaschutz und für den Umstieg auf erneuerbare Energieträger. Mit Hilfe von myclimate wurde der bestehende Dieselbrenner zur Warmwasseraufbereitung durch eine Solaranlage (16.4 m² Kollektorfläche mit einem Gasboiler als Ersatzheizung) ersetzt. Durch die zusätzliche Sanierung der Heisswasserleitungen konnte die Energieeffizienz des Systems noch zusätzlich gesteigert und die erzielten Dieseleinsparungen weiter erhöht werden.
Das Warmwasser versorgt sowohl die Küche, als auch die Duschräume der Schule und wurde vor dem Projekte durch die zentrale Dieselfeuerung und über lange Wasserleitungen bereitgestellt. Das Projekt setzt hingegen auf zwei auseinanderliegende Kollektoren und zwei isolierte Wasserspeicher.
Studenten und Professoren der INCAE waren von Anfang an am Projekt beteiligt und haben zu einem erfolgreichen Monitoring und Unterhalt wesentlich beigetragen. Durch das akademische Umfeld weist dieses Projekt auch ein grosses Demonstrations- und Muliplikationspotential in der Region auf.
Seit der Inbetriebnahme im Jahr 2002, werden durch das Projekt monatlich 2'200 Liter Diesel eingespart (abzüglich dem Gasverbrauch für den Backup-Boiler).
* Im Oktober 2008, nach 5 Jahren Laufzeit, wurde das Projekt als erfolgreiches Kompensationsprojekt beendet, so dass keine neuen Emissionsreduktionen aus dem Projekt bezogen werden. Die Anlage vor Ort läuft aber einwandfrei weiter.


