Strom aus Biomasse in Andhra Pradesh, Indien
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| Projektname | 4.0 MW Biomass Based Power Generation Project at Vensa Biotek Limited | ||
| Projektstandort | Indien, Region Andhra Pradesh, G. Ragampet Village | ||
| Projektstandard | VER | ||
| Emissionsreduktionen | 16'000 t CO2-äq. (Anteil an Gesamtreduktion) | ||
| Situation ohne Projekt | Regionaler Strommix | ||
| Projektstatus | Betrieb* | ||
| Projektvalidierung | TÜV SÜD | ||
| Projektstart | November 2003 | ||
| Dokumentationen |
Vensa Biotek, eine Firma im indischen Bundesstaat Andhra Pradesh, stellt Stärke und flüssige Glukose her. Durch die Installation von einer Kraft-Wärme-Kopplungsanlage können landwirtschaftliche Abfälle und Produktionsrückstände als Energieträger für die Strom- und Wärmeproduktion genutzt werden.
Die Firma Vensa Biotek Ltd stellte Stärke und flüssige Glukose her. Der Betrieb wurde vor der Umsetzung des Projektes einerseits mit dem Strom aus dem regionalen Stromnetz und anderseits durch Prozesswärme aus der Verbrennung von Reishülsen sichergestellt. Als Reserve für den Notfall stand ein Dieselgenerator zur Verfügung.
Mit Hilfe der Finanzierungshilfe aus Kompensationen konnte am Standort eine Kraft-Wärme-Kopplungsanlage mit einer Leistung von 4 MW gebaut und betrieben werden. Als Brennstoff wurden Abfälle und Biogas aus der firmaeigenen Stärkeproduktion, Reis- und Erdnusshülsen, Sägemehl und Maniokrückstände verwendet. Da es sich dabei vollständig um landwirtschaftliche Abfälle oder Abfallprodukte der Stärkeproduktion handelte, verursachte die Verbrennung keine zusätzlichen Treibhausgase und war nicht klimaschädigend. Überschüssiger Strom, also Strom, welcher nicht für den eigenen Energiebedarf gebraucht wurde, wurde ins regionale Stromnetz eingespiesen.
Der Ersatz von Strom aus dem Regionalnetz, welcher durch Kohle und Erdgas produziert wurde, führte zu einer Reduktion der Treibhausgasemissionen von über 12 000 Tonnen CO2-äq. pro Jahr.
* Im Jahr 2006 ging Vensa Biotek Ltd Konkurs, und das Projekt musste nach über 2-jähriger Laufzeit abgebrochen werden. Für die Kompensation werden nur die vor diesem Zeitpunkt generierten und zertifizierten Emissionsreduktionen verwendet.




