Wasserkraft in Nugu, Indien
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| Projektname | Master Power – 3MW Nugu Mini Hydro Project | ||
| Projektstandort | Indien, Region Karnataka, Mysore | ||
| Projektstandard | VER (VCS) | ||
| Emissionsreduktionen | 23`669 t CO2-äq (Anteil an Gesamtreduktion) | ||
| Situation ohne Projekt | Regionaler Strommix | ||
| Projektstatus | Betrieb | ||
| Projektvalidierung | TÜV NORD | ||
| Projektstart | Dezember 2002 | ||
| Dokumentationen |
Beim bestehenden Wasserspeicher Nugu wurde ein kleines 3MW Wasserkraftwerk gebaut, dessen Strom ins lokale Stromnetz eingespiesen wird. Dadurch kann die in Südindien weit verbreitete Nutzung fossiler Ressourcen zur Energiegewinnung eingeschränkt werden.
Im indischen Bundesstaat Karnataka, wie auch im übrigen Indien, wird die Stromversorgung zu einem grossen Teil durch fossile Energieträger, hauptsächlich Diesel und Kohle, sichergestellt. Da die Nachfrage nach Energie ständig ansteigt, werden weiterhin mehr und mehr CO2-intensive Brennstoffe eingesetzt und ständig neue Kohle- und Dieselkraftwerke ans Netz angeschlossen. Der Schaden für die Umwelt und das Klima ist beträchtlich.
Die Abteilung Master Power der Firma Master Marine Services Pvt. Limited hat beschlossen, durch die Verwirklichung eines Wasserkraftprojektes zu einer nachhaltigen Entwicklung Indiens beizutragen und die Treibhausgasemissionen aus der Stromproduktion zu senken.
Das Projekt nutzt die Höhendifferenz zwischen dem bestehenden Wasserspeicher Nugu und dem darunterliegenden Kanal aus, um in 4 verschiedenen Turbinen elektrische Energie zu erzeugen. Die Turbinen, je 750 kW Leistungskapazität (3 MW Gesamtleistung), werden in zwei Maschinenhäuser installiert und werden kontinuierlich von lokalem Personal gewartet. Der resultierende Strom wird über 8 Kilometer zur nächsten Unterstation des regionalen Stromnetzes transportiert und dort in das Netz eingespiesen. Durch diese Aktivität wird der Strommix mit erneuerbarer Energie aufgewertet, und es werden jährlich Treibhausgasemissionen von 7'000 Tonnen CO2-äq. reduziert.
Da es sich bei dem Projektanlagen um kleine Wasserkraftwerke handelt und die bestehende Wasserinfrastruktur, wie zum Beispiel das Wasserbecken, ausgenutzt wird, nimmt die Natur keinen Schaden und wird die Nachhaltigkeit sowohl in sozialen als auch in ökologischen Belangen verbessert. Durch die Nutzung lokaler Ressourcen und den Einsatz von lokalen Arbeitskräften schafft das Projekt Wertschöpfung in der Region und dauerhafte Arbeitsplätze beim Bau sowie während des Betriebes der Anlage.




