Erneuerbare Energie aus Sägemehl

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    Lokaler Arbeiter schichtet Sägemehl um.

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    Holzlieferung in eines der Sägewerke.

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    Die Sägereiabfälle werden in Elektrizität umgewandelt.

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    Die Kooperative von Sägereien in Talanga. Talanga ist eine Kleinstadt in der Mitte des Landes, ca. 55km nördlich der Hauptstadt Tegucigalpa gelegen.

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    Die Holzproduktion und Verarbeitung gehört zu den wichtigsten Wirtschaftszweigen in Honduras.

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    Rund 20 Sägereien haben sich zu der “Asociación Regional de Industriales de la Madera de Francisco Morazán (ARIDEMA)" zusammengeschlossen.

In diesem Klimaschutzprojekt in Honduras wird ein Biomassekraftwerk gebaut, welches das Sägemehl aus etwa 20 Sägereien zu Gas umwandelt. Der Gebrauch von auf fossilen Energiequellen basierendem Strom wird vermindert. Stattdessen wird mehr nachhaltiger und sauberer Strom aus dieser erneuerbaren Energiequelle verwendet, was CO2 Emissionen reduziert.

In Talanga, im Zentralamerikanischen Honduras, wird in der Regional Association of Sawmills Francisco Morazán (ARIDEMA- Asociación Regional de Industriales de la Madera de Francisco Morazán) ein zwei Megawatt Kraftwerk gebaut, das erste seiner Art. Sägemehl und andere Holzabfälle aus etwa 20 kleinen Sägereien, die in der Kooperative ARIDEMA organisiert sind, werden als Biomasse für die Anlage verwendet. Der hergestellte saubere und nachhaltige Strom soll in das nationale Stromnetz exportiert werden. Verglichen zur Situation ohne Projekt werden CO2 Emissionen reduziert, weil Strom aus dem nationalen Stromnetz, das weitgehend auf fossilen Energiequellen basiert, oder Strom aus Generatoren, die mit Benzin oder Diesel betrieben werden, ersetzt werden kann mit sauberem Strom aus dem neuen Biomasse-Kraftwerk. 

Zusätzlich trägt das Projekt zu einer nachhaltigeren Sägereiwirtschaft und zu einer besseren sozio-ökonomischen Situation der Sägereibetreiber, ihrer Angestellten und Familien bei. Dies, weil die Sägereibesitzer die Biomasse Sägemehl an die Kraftwerkbetreiber verkaufen können, weil sie gleichzeitig den produzierten Strom billiger einkaufen können als im nationalen Stromnetz und weil die riesigen Sägemehlhaufen in Zukunft nicht mehr verrotten oder verbrannt werden. Letzteres reduziert die Feuer und somit die Luftverschmutzung, was die Gesundheit der Sägereiangestellten und Einwohnerinnen und Einwohner von Talanga verbessern hilft.

Das Biomasseprojekt soll als Vorbild für zahlreiche andere Gemeinschaften und Biomasse-Verbände dienen, die erneuerbare Energiequellen besitzen und im produzierenden Gewerbe tätig sind. Der Transfer innovativer Technologie wird zu mehr Humankapital wie Fertigkeiten und Wissen führen und neue Arbeitsstellen schaffen.

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