Aus Abfallbergen wird Biodünger

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    Abfall ist ein grosses Problem in Kathmandu, wobei fast 70 Prozent des Abfalls organischer Natur sind.

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    Dank dem Projekt werden organische Abfälle von lokalen Märkten eingesammelt..

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    Organische Abfälle werden in der Kompostierungsanlage gewogen.

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    Die Herstellung von Kompost durch aerobe Zersetzung dauert vier Monate – sechs Wochen für die Produktion und 12 Wochen für die Reifung.

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    Es besteht ein Bedürfnis nach verfügbaren und günstigen Düngern wie Kompost.

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    Abfüllen von Kompost in Säcke: Die Anlage schafft Arbeitsplätze für Frauen, die von ihren Familien diskriminiert werden, und fördert damit die Gleichberechtigung der Geschlechter.

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    Mit dem produzierten Kompost sollen die Bauern aus dem Kathmandu Tal bessere Ernten einfahren und ihre Felder nachhaltiger bewirtschaften können.

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    Dieser Bauer erntete einen massiven Rettich auf seinem Bauernhof und gewann damit einen lokalen Gemüse-Preis. Er verwendete den organischen Dünger aus dem Projekt.

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Das Projekt hat die Verarbeitung von organischen Abfällen zu Kompost zum Ziel. Damit sollen die Treibhausgasemissionen von traditionellen Mülldeponien reduziert und hochwertiger Kompost produziert werden.

29 Jobs
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Jobs
11'000 Tonnen organischer Abfall gesammelt
11'000
Tonnen organischer Abfall gesammelt
1000 Tonnen Kompost produziert
1000
Tonnen Kompost produziert

Abfall ist ein grosses Problem in Kathmandu, wobei fast 70 Prozent des Abfalls organischer Natur sind. Um diesem Problem entgegenzuwirken, wurde die Biocomp Nepal gegründet. Diese startete im März 2011 ein Pilotprojekt mit einer Kompostierungsanlage in den Aussenbezirken von Kathmandu. Abfälle von Gemüsemärkten werden eingesammelt und in der Anlage durch aerobe Zersetzung zu Kompost umgewandelt. Dadurch werden die Methanemissionen von Mülldeponien reduziert. Während der Pilotphase wurden rund 140 Tonnen an organischen Abfällen (zwei bis drei Tonnen pro Tag) eingesammelt und 15 Tonnen hochwertiger Kompost produziert. Der Kompost erfüllt die internationalen Qualitätsstandards bezüglich des Nährstoffgehalts.Des Weiteren hat die Anlage von Biocomp 30 permanente Arbeitsplätze für die lokalen Einwohner geschaffen. Die Anlage fördert die Gleichberechtigung der Geschlechter indem die Jobs primär an Frauen, die von ihren Familien diskriminiert werden, vergeben werden.

Seit Projektbeginn wurden 11'000 Tonnen organischer Abfall gesammelt. Dieser Abfall ist dadurch nicht auf Mülldeponien gelandet. Stattdessen wurden damit über 1000 Tonnen Kompost produziert, wovon über 250 Tonnen als Biodünger an Bauern aus der Region verkauft werden konnten.
Maarten Gnirrep, Manager Kompostanlage, Biocomp

Aufgrund dieses Erfolges wird das Projekt ausgeweitet. Der Bau einer neuen Anlage mit höherer Kapazität wurde bereits vertraglich festgelegt und der Bau weiterer Kompostierungsanlagen startete im Jahr 2013. Weil Abfälle auch in anderen Städten in Nepal und in anderen Entwicklungsländern ein grosses Problem darstellt, hat das Projekt Potential, in anderen nepalesischen Städten oder anderen Ländern in ähnlicher Weise umgesetzt zu werden.

Vom Projekt profitieren zwei Parteien: Die Bevölkerung in und um Kathmandu, die von stinkenden Abfallbergen befreit werden, und die Bauern, die mit dem hochwertigen Kompost bessere Ernten einfahren und ihre Felder nachhaltiger bewirtschaften können. Ein Bedürfnis nach verfügbaren und günstigen natürlichen Düngern besteht, womit myclimate und Biocomp Nepal also die nachhaltige Agrikultur fördern.

Die Einnahmen von Biocomp setzen sich aus den Verkäufen von Kompost und aus Emissionszertifikaten zusammen. Weil die letztere Quelle erst ab 2013 zum Ertrag beiträgt, hat myclimate Vorauszahlungen zur Finanzierung der Erstinvestition getätigt.

Nepal-Projekt auf der Seite der UNFCCCWeitere Bilder auf myclimate-Facebook!

BISHER ERREICHTES:

  • 11'000 Tonnen organischer Abfall  gesammelt
  • 1000 Tonnen Kompost produziert
  • 250 Tonnen davon als Biodünger an Bauern aus der Region verkauft
  • 29 Arbeitsplätze (Vollzeit und unbefristet) wurden geschaffen
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