Solarenergie für Monte Rosa Hütte

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    Die Neue Monte-Rosa-Hütte mit 122 m² Photovoltaikzellen auf dem Dach, die Strom für Abwasseraufbereitung, Ventilation, Beleuchtung und Haushaltsgeräte liefern.

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    Auf den Felsen vor der Hütte sind 60.5 m2 thermische Solarkollektoren installiert, welche zusammen mit dem Blockheizkraftwerk den Wärmebedarf für Heizung und Warmwasseraufbereitung abdecken.

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    Hütte mit Matterhorn und Gorner-Gletscher im Hintergrund: Die Neue Monte-Rosa-Hütte wurde mit Hilfe modernster Methoden der Gebäudetechnik und Architektur so gebaut, dass eine grösstmögliche energetische Unabhängigkeit erreicht wird.

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    Aufenthaltsraum: In der Neuen Monte-Rosa-Hütte sorgt eine kontrollierte Be- und Entlüftung dafür, dass die Wärme im Gebäude bleibt, die Luft immer frisch ist und sogar die Abluft genutzt wird.

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    Treppenaufgang im Innern: Die Architektur der Monte-Rosa-Hütte ist auch von innen spektakulär.

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    Der Hörpfad (downloadbar auf www.klimahoerpfad.ch) klärt auf spielerische Weise über den Klimawandel und seine Auswirkungen in den Schweizer Alpen auf.

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    Die Hütte dient als Startpunkt für Gletscherwanderungen und natürlich für den Aufstieg auf die Dufourspitze, den höchsten Punkt der Schweiz.

Das myclimate-Klimaschutzprojekt Neue Monte-Rosa-Hütte setzt auf Solarenergie und Energieeffizienz. So kann teilweise auf herkömmliche fossile Energieversorgung verzichtet werden. Der von myclimate im Zusammenhang mit dem Klimaschutzprojekt lancierte "Klimahörpfad Monte-Rosa-Hütte" klärt Wanderer und Bergsteigerinnen über den Einfluss des Klimawandels in den Schweizer Alpen auf.

An der Neuen Monte-Rosa-Hütte in den Walliser Alpen ist alles aussergewöhnlich: ihre Entstehungsgeschichte, ihr Äusseres, die innovative Architektur und die energieeffiziente Betreibung. Wer bis zur Hütte aufsteigt, erlebt einmalige Aussicht, eindrückliche Architektur und zeitgemässe Energieversorgung hautnah. 

Die alte, mittlerweile abgerissene Monte-Rosa-Hütte wurde mit Diesel und Kohle betrieben. Die Neue Monte-Rosa-Hütte wurde durch modernste Methoden der Gebäudetechnik und Architektur so gebaut, dass eine grösstmögliche energetische Unabhängigkeit erreicht werden kann. Eine eindrückliche Anlage von 122 m² Photovoltaikzellen auf der Südseite der Hütte liefert zusammen mit einem Blockheizkraftwerk Strom für Abwasseraufbereitung, Ventilation, Beleuchtung und Haushaltsgeräte. Auf den Felsen vor der Hütte sind 60.5 m2 thermische Solarkollektoren installiert, welche zusammen mit dem Blockheizkraftwerk den Wärmebedarf für Heizung und Warmwasseraufbereitung abdecken. In der Neuen Monte-Rosa-Hütte wird das Wasser mehrmals gebraucht. Für Körperpflege und Küche wird Schmelzwasser verwendet, das im Sommer in einer Kaverne gesammelt wird. Als Grauwasser wird es teilweise für die WC-Spülung und die Waschmaschine ein zweites Mal genutzt. Eine mikrobiologische Kläranlage reinigt das Abwasser weitestgehend und gibt es der Umwelt nahezu in Trinkwasserqualität zurück. In der Neuen Monte-Rosa-Hütte sorgt eine kontrollierte Be- und Entlüftung dafür, dass die Wärme im Gebäude bleibt, die Luft immer frisch ist und sogar die Abluft genutzt wird. Die darin enthaltene Wärme wird wiederverwertet. 

Die Neue Monte-Rosa-Hütte ist ein zukunftsweisendes Forschungs- und Entwicklungsprojekt der ETH Zürich in Zusammenarbeit mit dem SAC und diversen anderen Partnern. 

Entdecken Sie mit den Hörgeschichten des "Klimahörpfads Monte-Rosa-Hütte", was der Ziegenfisch mit der Neuen Monte-Rose-Hütte gemeinsam und was der Pfiffoltru mit der Hütte zu tun hat.

Aus diesem Projekt können keine Emissionsreduktionen mehr verkauft werden.

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