Solarkraftwerk in Monte Plata, Dominikanische Republik
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| Projekttyp |
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|---|---|---|---|
| Projektname | 30MW Solar PV, Monte Plata, Dominican Republic | ||
| Projektstandort | Dominikanische Republik, Monte Plata | ||
| Projektstandard | Gold Standard CDM (vorgesehen) | ||
| Emissionsreduktionen | 232,000 t CO2e (über 7 Jahre) | ||
| Situation ohne Projekt | Nationaler Strom Mix | ||
| Projektstatus | Planung | ||
| Projektvalidierung | Ausstehend | ||
| Projektstart | 2012 |
Die Installation der größten Solarstromanlage in Lateinamerika ersetzt den hauptsächlich durch Erdöl erzeugten Strom durch Sonnenenergie und schafft lokale Arbeitsplätze. Das Projekt fördert zudem die Aufforstung, erzeugt landwirtschaftliche Produkte und schafft einen Fonds für soziale Aktivitäten.
Das Projekt umfasst die Installation eines 30 Megawatt Solarkraftwerks (60 Mal größer als der Mont Soleil Energiepark im Kanton Jura, Schweiz). Das Projekt wird durch Electronic J. R. C., S. R. L. entwickelt und wird das größte Solarkraftwerk in Lateinamerika und das erste seiner Art in der Region sein. Das Projekt generiert eine geschätzte direkte Beschäftigung für 500 Personen während der Bauphase und etwa 150 Personen während des operativen Betriebes. Pro Jahr werden dank der idealen Sonneneinstrahlung bis zu 45 Giga-Watt-Stunden Strom erzeugt – entspricht dem Verbrauch von 9000 Haushalten in der Schweiz.
Die Solarstromanlage wird in "Cruce de Boronga", einer Gemeinde der Provinz Monte Plata in der Dominikanischen Republik gebaut. Eine Umweltverträglichkeitsprüfung wurde durchgeführt. Sollte es wegen des Projekts zu Abholzungen kommen, ist der Eigentümer verpflichtet entsprechende Waldflächen ausserhalb des Projektgebietes wieder aufzuforsten und die Fläche zum angrenzenden Fluss zu erhalten. Innerhalb des Projektgebietes werden landwirtschaftliche Produkte wie beispielsweise Ananas angebaut werden.
Die einachsige Tracker-Technologie der Photovoltaik-Paneele garantiert eine maximale Effizienz durch ein konstantes Solar-Tracking. Die zu erwartende Sonneneinstrahlung pro Jahr liegt mit 1.490 kWh / kWp etwa eineinhalb Mal höher als in der Schweiz.
Dank der Unterstützung von myclimate und dem Mechanismus der freiwilligen CO2-Kompensation konnte die Attraktivität des Projektes für Investoren erhöht und somit eine Umsetzung erreicht werden. Darüber hinaus wird ein Besucherzentrum neben dem Solarkraftwerk entstehen, um die Möglichkeiten der erneuerbaren Energien zu demonstrieren und Klimabildung zu fördern. Mindestens fünf Prozent des Einkommens der Carbon Finance fliesst in einen Fonds für soziale Projekte, der von der Gemeinde Monte Plata selbst verwaltet wird.
No. 7171



