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Strom durch Wasserkraft in Vietnam


Bau des 14 Meter hohen Damms.

Projekttyp
WasserWasser 
ProjektnameLa La Hydropower Project, Vietnam
ProjektstandortVietnam, Provinz Quang Tri, Tan Lap, Lap, Tan Long Commune, Huong Hoa District
ProjektstandardGold Standard CDM
Emissionsreduktionen49’875 t CO2e (über 7 Jahre)
Situation ohne ProjektStrom aus der Verbrennung fossiler Brennstoffe
ProjektstatusUmsetzung
ProjektvalidierungTÜV NORD
ProjektstartFebruar 2012
DokumentationenUNFCCC Project Documentation

Die Ersetzung von Kohle-, Gas- oder Dieselanlagen durch eine Kleinwasserkraftanlage reduziert CO2-Emissionen. Mit dem Projekt wird erneuerbare Energie in einem Land gefördert, dessen ökonomische Entwicklung den Energiebedarf ansteigen lassen wird.

In diesem Klimaschutzprojekt in Zentralvietnam wird eine Wasserkraftanlage gebaut, welche Strom für das nationale Netz liefert. Obwohl in Vietnam die Wasserkraft auf dem Vormarsch ist und immer mehr solche Anlagen im Bau sind, werden für den Netzstrom häufig noch Kohle-, Gas- und Dieselanlagen verwendet. Durch die Verbrennung dieser fossilen Energieträger entstehen klimaschädigende Treibhausgase.

Es werden drei Turbinen an je ein Megawatt Leistung installiert, so dass gesamthaft drei Megawatt ans Stromnetz angeschlossen werden können. Die Jahresproduktion an Elektrizität wird auf 12.1 Millionen Kilowattstunden  geschätzt.

Ein Damm von einer Höhe von vierzehn Metern staut das Wasser in einem Reservoir von einer Maximalfläche von 31’000 Quadratmetern. Das Wasser wird durch einen Wasserkanal und eine Druckleitung in das Maschinenhaus geleitet, wo von den installierten Turbinen der Strom erzeugt und mit einer 22 Kilovolt-Leitung ins nationale Netz gespeist wird. Die Konstruktion der Anlage hat im Februar 2008 begonnen und soll anfangs 2012 beendet sein.

Das Projekt trägt zur nachhaltigen Entwicklung bei, in dem Treibhausgasemissionen und andere Emissionen, welche vor allem bei Kohlestromanlagen entstehen, reduziert werden. Zusätzlich wird saubere Technologie in einem Land gefördert, dessen ökonomische Entwicklung den Energiebedarf ansteigen lassen wird. Während dem Bau wird mit über 300 temporären Stellen und während dem Betrieb mit 18 Daueranstellungen gerechnet.