Strom aus Biogas in Papua Neuguinea
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| Projekttyp |
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| Projektname | Mosa POME Methane Capture Project und Kumbango POME Methane Capture Project | ||||
| Projektstandort | Papua Neuguinea, Papua Neuguinea, West New Britain | ||||
| Projektstandard | Gold Standard CDM | ||||
| Emissionsreduktionen | 54‘000 (Mosa) und 48`000 t CO2e (Kumbango) (Anteil an Gesamtreduktion) | ||||
| Situation ohne Projekt | Methanemissionen und fossiler Netzstrom | ||||
| Projektstatus | Umsetzung | ||||
| Projektvalidierung | TÜV Rheinland | ||||
| Projektstart | Februar 2012 | ||||
| Dokumentationen | Gold Standard Project Documentation (Mosa)
UNFCCC Project Documentation (Mosa) Gold Standard Project Documentation (Kumbango) UNFCCC Project Documentation (Kumbango) |
Mittels einer neuen Abwasserbehandlung fasst das Klimaschutzprojekt grosse Mengen Methan. Dadurch wird weniger Treibhausgas in die Atmosphäre ausgestossen. Zudem kann das aus dem Methan entstehende Biogas für die Elektrizitätsproduktion genutzt werden.
In den beiden Fabriken Kumbango und Mosa wird bis zur Umsetzung des myclimate-Klimaschutzprojektes das Abwasser, das bei der Verarbeitung von Palmöl entsteht, in offenen Becken anaerob behandelt. Dadurch entstehen erhebliche Mengen Methan, das ungehindert in die Atmosphäre gelangen kann. Methan ist ein rund 20 Mal schädlicheres Treibhausgas als CO2.
Im Projekt wird eine CIGAR-Anlage gebaut (Covered In-Ground Anaerobic Reactor), die einerseits eine optimale anaerobe Zersetzung organischer Materie ermöglicht und anderseits das entstandene Biogas fasst und eine energetische Nutzung ermöglicht. So wird erstens weniger Treibhausgas ausgestossen und zweitens Strom für den Betrieb genutzt oder ins Netz eingespiesen. Biogas, das nicht genutzt werden kann, wird abgefackelt.
Papua Neuguinea wird von den Vereinten Nationen als „Kleines Inselentwicklungsland“ (Small Island Developing State) klassifiziert. Es ist mit vielen Umweltproblemen und sozialen Missständen konfrontiert wie Abhängigkeit vom internationalen Handel, limitierten Ressourcen, Naturkatastrophen und sozialen Unruhen. Das Projekt trägt zur nachhaltigen Nutzung von ländereigenen Ressourcen bei und verwendet eine Technik, die in Papua Neuguinea bisher nahezu unbekannt ist.
Die Nachhaltigkeit des Projektes wird durch die Organisation Gold Standard geprüft. Dabei werden neben der Abwasserbehandlung auch die ökologischen und sozialen Standards und Vorgehensweisen der Firma im Allgemeinen untersucht. New Britain Palm Oil Ltd., welche die beiden Anlagen betreibt, ist zudem Mitglied des Roundtable for Sustainable Palm Oil (RSPO), der vom WWF initiiert wurde, und hat seine Produktion von diesem zertifizieren lassen (RSPO-zertifiziert).



