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Effiziente Öfen im Hochland von Eritrea


Die effizienten Mogogo-Öfen werden von Dorfbewohnerinnen selbst gebaut.


Projekttyp
EnergieeffizienzEnergieeffizienz 
ProjektnameDissemination of Improved Stove (Mogogo) in the Eritrean Highlands
ProjektstandortEritrea, Regionen Dekemhare und Logo Anseba
ProjektstandardGold Standard VER
Emissionsreduktionen30'827 t CO2e (über 7 Jahre)
Situation ohne ProjektNicht nachhaltig geschlagenes Holz
ProjektstatusBetrieb
ProjektvalidierungGold Standard
ProjektstartJanuar 2009
DokumentationenGold Standard Project Documentation

Das Klimaschutzprojekt in Eritrea unterstützt Dorfbewohner beim Bau von rauchfreien, effizienten Öfen. Die Reduktion der Rauch- und Treibhausgase kommt dem Klima zugute und fördert gleichzeitig die Gesundheit von Frauen und Kindern.

Das Projekt in Eritrea wird vom Schweizerischen Unterstützungskomitee für Eritrea (SUKE) gemeinsam mit der eritreischen Partnerorganisation Vision Eritrea durchgeführt.

Bislang hat jeder Haushalt in Eritrea einen sogenannten Mogogo-Ofen, mit dem das traditionelle Fladenbrot (Injera) zubereitet wird. Die Öfen verfügen aber über keinen Rauchabzug und verbrauchen grosse Mengen des in der Region knappen Brennholzes. Das neue rauchfreie und energiesparende Mogogo-Ofenmodell wurde  vom eritreischen Energieministerium entwickelt und getestet wurde. Bei den neuen Öfen fällt kein gesundheitsschädlicher Rauch mehr beim Kochen im Haushalt an, wovon die Gesundheit von Frauen und Kindern profitiert. Zudem spart der neue Mogogo etwa 50 Prozent an Brennholz ein. Der Verbrauch von Brennholz und somit auch die Abholzung und der Ausstoss von Treibhausgasen werden dadurch reduziert.

Das Projekt weist noch weitere soziale Vorteile auf: die Bevölkerung erspart sich das mühsame Sammeln von Brennholz und die Kochzeit verkürzt sich. Dadurch bleibt mehr Zeit für andere Arbeiten. Da weniger Geld für den Kauf des teuren Brennholzes ausgegeben werden muss, unterstüzt das Projekt die ärmsten Familien in Eritrea und führt so zu einem sozialen Ausgleich.