Solarenergie und Energieeffizienz im Wallis
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| Projektname | Monte Rosa SAC Hut | ||||
| Projektstandort | Schweiz, Kanton Wallis, Untere Plattje | ||||
| Projektstandard | VER (Schweizer Projekt) | ||||
| Emissionsreduktionen | 300 t CO2e (über 10 Jahre) | ||||
| Situation ohne Projekt | Diesel- und erdölbasierte Energieversorgung | ||||
| Projektstatus | Betrieb | ||||
| Projektvalidierung | Ausstehend | ||||
| Projektstart | Februar 2010 |
Die Monte-Rosa-Hütte liegt in den Walliser Alpen und erfreut sich grosser Popularität bei Berggängern. Durch das Klimaschutzprojekt wird auf Solarenergie und Energieeffizienz gesetzt und kann teilweise auf die herkömmliche fossile Energieversorgung der Hütte verzichtet werden.
Durch die Nutzung von Solarthermie, Photovoltaik und einem Blockheizkraftwerk (BHKW) wird der Energie- und Wärmebedarf der neuen SAC-Hütte "Monte Rosa" zu einem Teil abgedeckt. Es kann dadurch teilweise sowohl auf die herkömmliche diesel- und kohlebasierte Versorgung, als auch auf eine mögliche Umstellung auf Diesel und Erdöl verzichtet werden.
Die neue Monte-Rosa-Hütte ist ein zukunftsweisendes Forschungs- und Entwicklungsprojekt der ETH Zürich in Zusammenarbeit mit dem SAC und der Empa. Inmitten einer Gletscherlandschaft gelegen, beweist das Projekt, dass nachhaltiges Bauen auch unter solchen Extrembedingungen möglich ist. Der innovative Umbau liefert wertvolle Impulse für die Schweizer Baubranche.
Die Hütte wird durch modernste Methoden der Gebäudetechnik und Architektur so umgebaut, dass eine grösstmögliche energetische Unabhängigkeit erreicht wird. 84 m² Photovoltaikzellen liefern den Strom für die Abwasseraufbereitung, Ventilation, Beleuchtung und Haushaltsgeräte. Überschüssige Energie wird in Batterien gespeichert und trägt zur Stromversorgung auch bei bedecktem Himmel bei. Thermische Solarkollektoren decken den Wärmebedarf für Heizung und Warmwasseraufbereitung teilweise ab. Durch die Nutzung der Sonnenenergie werden als Zusatznutzen auch zahlreiche Brennstofftransporte per Hubschrauber hinfällig, was zu weiteren Emissionsreduktionen führt.
Im Vergleich zur alten Monte-Rosa-Hütte werden die aus dem Betrieb resultierenden CO2-Emissionen um mehr als zwei Drittel pro Übernachtung gesenkt.


