Windenergie in Antsiranana, Madagaskar
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| Projekttyp |
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|---|---|---|---|
| Projektname | Mad'Eole 1.2 MW Wind Energy Plant in Northern Madagascar | ||
| Projektstandort | Madagaskar, Region Antsiranana, Ramena | ||
| Projektstandard | Gold Standard VER | ||
| Emissionsreduktionen | 13'440 t CO2e (über 7 Jahre) | ||
| Situation ohne Projekt | Regionaler Strommix | ||
| Projektstatus | Planung | ||
| Projektvalidierung | Ausstehend | ||
| Projektstart | Open | ||
| Dokumentationen | Gold Standard Project Documentation |
Im Norden Madagaskars wird ein Windpark gebaut. Dieser trägt dazu bei, die lokale Energieversorgung zu stabilisieren, neue Beschäftigungsmöglichkeiten zu schaffen und die Wasser- und Luftqualität auf der Insel zu verbessern.
Die Energieversorgung in der Stadt und der Umgebung von Antsiranana, im nördlichen Madagaskar, ist sehr instabil. Die hohen Öl- und Elektrizitätspreise haben die Nachfrage nach Feuerholz und Holzkohle stark gesteigert, was die lokalen Waldbestände in Gefahr bringt. Elektrizität wird in Madagaskar bisher vor allem durch die Verbrennung von Diesel oder Erdöl erzeugt, was neben den CO2-Emissionen auch zu starker Luftverschmutzung vor Ort führt.
Die lokale Organisation Mad'Eole plant deshalb, den ersten Windpark Madagaskars mit einer Kapazität von 1.2 MW zu bauen, der mit dem lokalen Stromnetz verbunden ist. Durch das Projekt kann einerseits der Knappheit in der Energieversorgung entgegengesteuert werden, andererseits wird durch den Bau der Windfarm in Ramena (ca. 25 km von Antisarana entfernt) klimaneutraler und erneuerbarer Strom erzeugt. Die Windfarm wird sechs Turbinen mit einer Kapazität von je 200 kW beinhalten.
Die Windfarm ist ein erster Schritt in einem grösseren Programm: Ziel ist es, die gesamte Insel im Indischen Ozean mit Strom aus Windturbinen von höchster Qualität zu versorgen und die Turbinen weitgehend in der Region herzustellen. Dadurch ist das Projekt in Ramena der Startschuss für einen Technologietransfer.
Jede Turbine wird den CO2-Ausstoss um etwa 300 Tonnen CO2 pro Jahr reduzieren, was zu einer Gesamtreduktion von 12'530 Tonnen CO2 in den ersten sieben Jahren führt. Allerdings zeigt sich die Umsetzung des Projektes aufgrund der angespannten politischen Situation in Madagaskar zur Zeit als nicht einfach. Der Projektstart wird dadurch verzögert.





