climatop: Zertifizierungen für klimafreundliche Produkte sind weltweit gefragt

23. Februar 2015

Schweizer Wattepads, deutsche Gefrierbeutel, belgische PET-Spraydosen und Geschenkeboxen aus Hongkong: climatop hat in den vergangenen Monaten Produkte unterschiedlichster Art und Herkunft für deren klimaschonende Herstellung ausgezeichnet.

climatop: Zertifizierungen für klimafreundliche Produkte sind weltweit gefragt

Gleiche Funktionalität bei tieferer Klimabelastung. Das ist die Idee des 2008 von myclimate und Ökozentrum lancierten climatop Labels – und das Potenzial für Waren, bei denen mit Optimierung des Produktions- und Transportprozesses das Klima geschützt werden kann, ist nach wie vor hoch. Das beweist etwa die Firma FLAWA AG aus der Schweiz. Das mittelständische Familienunternehmen produziert im sankt-gallischen Flawil Watteprodukte, darunter auch Wattepads. Diese wurden kürzlich mit dem climatop Label ausgezeichnet. Grund für das gute Abschneiden der Wattepads ist der niedrigere Energieverbrauch im Vergleich zur herkömmlichen Watteproduktion. Bei dem speziellen Herstellungsverfahren der Firma FLAWA wird Wärme und Strom eingespart. FLAWA profitiert doppelt von dieser Effizienzsteigerung: Neben der Möglichkeit mit dem climatop Label die eigenen Produkte als klimaschonend zu kennzeichnen, konnten auch die Energiekosten gesenkt werden. 

Klimaschonend produzieren tut auch der Qualitätsfolienhersteller pely-plastic GmbH & Co aus Deutschland. Die Firma geht dabei einen andern Weg als FLAWA, jedoch mit demselben Ziel. Die Reduktion des CO2-Ausstosses erreicht Pely bei seinen Plastikbeuteln überwiegend durch Ressourceneffizienz und zwar durch einen geringeren Plastikverbrauch. Im letzten Sommer wurden bereits die Müllbeutel und die Frühstücksbeutel von Pely mit dem climatop Label ausgezeichnet. Nun sind auch die Gefrierbeutel climatop: Diese verursachen gut 30 Prozent weniger Emissionen als der markttypische Gefrierbeutel.

Gänzlich neue Wege geht das Unternehmen APPE aus Belgien: Die Firma stellt Spraybehälter aus PET her. In die eigens entwickelten SprayPET-Behälter kann etwa Rasierschaum eingefüllt werden, wie man es von herkömmlichen Spraydosen aus Aluminium kennt. Die SprayPET-Behälter verursachen bei ihrer Produktion aber einen Drittel weniger CO2 aus als normale Spraydosen. PET benötigt bei der Herstellung nämlich viel weniger Energie als das wärmeintensive Aluminium. Die Auszeichnung mit dem climatop Label ist daher mehr als logisch. 

Auch aus dem Fernen Osten kann eine climatop Auslobung vermeldet werden: Hongkongs Konsumenten können ab sofort die ersten climatop zertifizierten Produkte kaufen. Geschenkeboxen für Guetzli, Tee und andere Waren sind in Hongkong und Asien sehr beliebt. Die Geschenkebox der Firma AiryPack wurde neu konstruiert, sodass weniger Papier benötigt wird. Die Papiermaterialien und Druckfarben sind zudem aus nachhaltiger Produktion. Die Geschenkeboxen von AiryPack haben gegenüber konventionellen Geschenkeboxen einen 26 Prozent niedrigeren CO2-Ausstoss.

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