CO2-Kompensation sollte von Airlines besser in Buchungsprozess integriert werden

21. November 2011

CO2-Kompensation sollte von Airlines besser in Buchungsprozess integriert werden

Die Anfrage einer Kantonsrätin an die Airline xy und die bedenkliche Antwort darauf

"Wo kann ich meinen Flug CO2 kompensieren? Jemand hat mir gesagt, man könne dies bei Airline xy gleich ankreuzen, ich habe diese Option aber nirgends gefunden."  

Antwort der Airline: "Was meinen Sie genau mit CO2 kompensieren? Haben Sie ein eigenes Gerät oder Sauerstoffflasche? Bitte erläutern Sie Ihre Anfrage. Vielen Dank."

Kommentar myclimate: Dieses aktuelle Beispiel zeigt einmal mehr, wie stiefmütterlich Airlines die CO2-Kompensation und ihre Verantwortung bezüglich dem Klimaschutz immer noch behandeln. Bei zu vielen Airlines ist die CO2-Kompensation noch nicht möglich oder wenn vorhanden, ist sie für Kunden versteckt, viel zu kompliziert und wird deshalb nur minimal genutzt. Die CO2-Kompensation muss von den Airlines endlich aktiv in ihre Services integriert und den Kunden einfach verfügbar angeboten, am besten sogar generell in die Flugkosten integriert werden. Ab 2012 werden die Airlines in den europ. Emissionshandel einbezogen, allerdings mit einem minimalen Reduktionsziel von –5 Prozent bis 2020 und der kostenlosen Zuteilung von 85 Prozent der Emissionsrechte. Das wär eine gute Gelegenheit für die Airlines die CO2-Kompensation endlich kundenfreundlicher in die Flugprodukte zu integrieren und für die Kunden massiv einfacher zu machen. Das Interesse dafür bei Reisenden (private und Business) ist gross!

Solange die Airlines die Kompensation nicht integrieren, kann bei myclimate direkt kompensiert werden.

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