Coop – jetzt auch mit Schweizer Klimaschutzprojekten

31. Januar 2018

Bereits seit 2007 kompensiert Coop die Emissionen der eigenen Treibhausgase, die durch unvermeidbare Flugtransporte, coop@home-Lieferungen und Geschäftsreisen anfallen, mit Klimaschutzprojekten vom WWF und myclimate. Neu setzt Coop nun auch auf Klimaschutzprojekte in der Schweiz.

Coop; WWF; BioSuisse; Biolandwirtschaft Schweiz; Klimaschutz und Landwirtschaft

Coop unterstützt mit Hilfe von myclimate, BioSuisse und dem WWF Klimaschutz bei Schweizer Bio-Landwirten und Bio-Verarbeitern

Coop erweitert die seit 2007 bestehende Partnerschaft für mehr Nachhaltigkeit und Klimaschutz mit dem WWF und myclimate. Unter der Leitung von myclimate wurden in Zusammenarbeit mit WWF und BioSuisse mehrere eigene, lokale Klimaschutzprojekte in der Schweiz erarbeitet. Partner dieser Klimaschutzprojekte sind schwerpunktmässig Schweizer Bio-Landwirte und Bio-Verarbeiter, welche für die nachhaltigen Eigenmarken «Coop Naturaplan» und «Miini Region» produzieren. Damit setzt Coop nun neu einen Teil der eigenen Klimakompensationsprojekte entlang der Lieferkette direkt in der Schweiz um.

Die konkreten Projekte

Coop stützt ein «Agroforst-Programm», bei dem hochstämmige Obstbäume und Wildobstbäume in Reihen auf Weideland gepflanzt werden. Die Bäume können bei richtiger Aufzucht für die Frucht- und Holzproduktion genutzt werden. Gleichzeitig binden Sie CO2-Emissionen. Darüber hinaus fördert Coop den Bau von Kleinbiogasanlagen. Diese reduzieren die sonst entstehenden Methanemissionen aus der Haltung von Nutzvieh. Das Ziel des dritten Programms ist es, Stallmist durch Kompostierung zu Dünger zu verarbeiten. Dieser verleiht ausgelaugten Böden neues Leben und unterstützt das Wachstum von Pflanzen. Gleichzeitig werden auch damit die Methanemissionen des Stallmistes reduziert.

Mehr zu den Projekten

myclimate ist für die Projektleitung und Durchführung zuständig. Der WWF achtet zusätzlich auf höchste Anforderungen in Bezug auf Nachhaltigkeit und Bio Suisse unterstützt das Projekt mit ihrem Know-how und Kontakt zu den Bio-Bauern.

Im Rahmen der Projektermittlung führt myclimate Checks zur Ressourceneffizienz bei ausgewählten Betrieben durch und sorgt so für eine Fokussierung auf relevante Emissionsminderungspotentiale. Darauf aufbauend entwickelt myclimate Energie- und Ressourceneffizienzmassnahmen und überprüft die konkrete Umsetzung der Massnahmen.

«Die Zusammenarbeit mit Coop ist ein wunderbares Beispiel dafür, wie über die Jahre einer Partnerschaft Neues entstehen kann. Dass ein Schweizer Grossunternehmen dadurch kleine, aber nachhaltig orientierte Betriebe in der Schweiz fördert, ist eine Geschichte mit Vorbildcharakter.», sagt René Estermann, Geschäftsführer myclimate 

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