Die Kür kreativer Klimaprojekte und neue Partnerschaft

16. Juni 2015

Die Klimawerkstatt feierte in der Umwelt Arena in Spreitenbach einen würdigen Abschluss des Projektjahres. Neben den Gewinnerteams stand mit EnergieSchweiz auch ein neuer Hauptförderpartner und eine neue Namenspatronin im Fokus.

Klimawerkstatt, Berufsbildung, Klimaschutz

Yanice Snijders, Jodie Daniele Aubry und Tricia Victoria Albertini (Employés de Commerce) vom Centre de formation professionnelle Berne francophone ceff COMMERCE in Tramelan, Gewinner in der Kategorie "Planung"

Den ersten Preis in der Kategorie Energie gewannen Arash Kazemitazehkand und Joel Decarli, Polymechaniker im 3. Lehrjahr vom Berufsbildungszentrum Dietikon mit ihrem Projekt„Druckluft an einer Anlage einsparen“. In der Kategorie Innovation überzeugte das Polymechaniker/Konstrukteure-Duo Lawrence Visser und Sayed Djadvad Sadjadi (3. Lj., ebenfalls vom Berufsbildungszentrum Dietikon) mit „InsectFarm4u“. Grosse Freude herrschte auch beim Team „Wake up – Take a cup“ (Luca Huder, Céline Schlumpf, Mediamatiker 3./2. Lj., AXA Winterthur), das beim Thema Sensibilisierung ausgewählt wurde. Der Hauptpreis im Bereich Planung ging in die Romandie an Yanice Snijders, Jodie Daniele Aubry und Tricia Victoria Albertini (Employés de commerce 1er an) vom Centre de formation professionnelle Berne francophone ceff COMMERCE in Tramelan. Auch die vorab gewählten Publikumsfavoriten vom neunköpfigen Team „Solarladestation 3-B“ der Scuola Professionale Artigianale e Industriale in Mendrisio wurden auf der Bühne der Umwelt Arena ausgezeichnet.

EnergieSchweiz ist neuer Hauptförderpartner und Namenspatronin

Die Klimawerkstatt kann im Jubiläumsjahr 2015/16 auf eine starke Förderpartnerschaft bauen. EnergieSchweiz baut seine finanzielle Unterstützung aus und ermöglicht eine starke finanzielle Basis. „Berufsbildung ist eine Investition in die Zukunft. Der Fokus auf Energie und auf den Praxisansatz überzeugen uns“, sagt Daniela Bomatter, Geschäftsführerin von EnergieSchweiz. Das Engagement zeigt sich auch im Namen, denn neu heisst das Projekt, Energie- und Klimawerkstatt“.

Die Klimawerkstatt hat zum Ziel, Umweltwissen zu schaffen und Engagement mit technischem Geschick, Innovationsgeist und gestalterischen Fähigkeiten zu verknüpfen. Die Wettbewerbsaufgabe der Lernenden ist es, Produkte und Projekte zu entwickeln, die CO2 reduzieren, die Energieeffizienz fördern oder die breite Öffentlichkeit zu Massnahmen gegen den Klimawandel im Alltag animieren. Ohne fachliche und finanzielle Unterstützung von verschiedenen Seiten ist die Umsetzung dieses landesweiten Projektes nicht möglich. Die Trägerschaft übernahmen dieses Jahr gleich mehrere Sponsoren.

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