Interview Viviana Buchmann, Mobility – Rückblick auf zehn Jahre Partnerschaft

31. August 2016

Die zehnjährige Zusammenarbeit von Mobility und myclimate ist eine Erfolgsgeschichte. Seit 2006 können Mobility-KundInnen auf freiwilliger Basis und mit einem Aufpreis von nur 1,5 Rappen pro Kilometer ihre CO2-Emissionen in Klimaschutzprojekten von myclimate kompensieren und damit klimaneutral Auto fahren. Seither haben Mobility-Kunden und -Mitarbeitende rund 20’000 Tonnen CO2 mit myclimate kompensiert.

Mobility; Viviana Buchmann, René Estermann; car sharing

René Estermann, CEO myclimate (r.) dankt Viviana Buchmann, Geschäftsführerin Mobility, für die zehnjährige Partnerschaft.

Frau Buchmann, was hat Mobility bewogen, schon sehr früh (2006) und als eines der ersten Unternehmen auf eine Zusammenarbeit mit myclimate zu setzen?

In Politik, Wirtschaft und Gesellschaft wurde schon damals über Klimaziele diskutiert und darüber, wie diese zu erreichen sind. Mobility bekennt sich seit jeher zu sozialer, ökonomischer und ökologischer Nachhaltigkeit und ist eine umwelt- und budgetschonende Alternative zum Privatauto. Nachhaltigkeit ist deshalb ein entsprechend wichtiger Teil unserer Unternehmensstrategie. Konsequenterweise haben wir uns schon früh entschieden, unseren Kundinnen und Kunden CO2-neutrale Fahrten zu ermöglichen. Mobility nimmt sich als Unternehmen ebenso selber in die Pflicht: sämtliche internen Geschäftsfahrten sind klimaneutral.

Welche Bedeutung haben Umwelt- und Nachhaltigkeitsmassnahmen in Ihrem Unternehmen?

Eine sehr hohe. Einige Beispiele: Mobility-Neuwagen sind äusserst energieeffizient. Sie stossen – basierend auf den Herstellerangaben – durchschnittlich nur 91 Gramm CO2 pro Kilometer aus, weit weniger als der Schweizer Schnitt. In unseren Büros arbeiten wir mit Ökostrom aus Wasserkraft und sind laufend daran, den Papierverbrauch zu reduzieren. Ausserdem kooperieren wir nur mit Lieferanten, welche ebenfalls hohe ökologische Standards einhalten. Heute fährt jeder dritte Mobility-Kunde klimaneutral.

Bei welchen Personengruppen sehen Sie PotenZial für klimaneutrales Mobility-Fahren?

Ich denke, dass immer mehr Menschen nachhaltig denken, egal ob alt oder jung. Zudem stellen wir fest, dass die Nachfrage nach kostengünstiger und intelligenter Mobilität auch bei Firmen steigt: Über 4‘000 sind bereits mit Mobility unterwegs.

Inwiefern hat die Zusammenarbeit mit myclimate Ihr Unternehmen in den letzten zehn Jahren weitergebracht?

Als einer der ersten Mobilitätsanbieter haben wir vor zehn Jahren die CO2-Kompensation in unser Angebot integriert und damit ein weiteres Zeichen gesetzt, dass uns Ökologie am Herzen liegt. Die Zusammenarbeit mit myclimate hat zu einem noch bewussteren Umgang mit Klimaschutz in unserem Unternehmen geführt. Heute sind CO2-Ziele ein fester Bestandteil unserer Strategie.

Sie verlassen Mobility per August 2016 nach rund zehn Jahren bei Mobility. Was geben Sie Ihrem Nachfolger Patrick Marti für die nächsten zehn Jahre Zusammenarbeit mit myclimate mit auf den Weg?

Klimaschutz und Ressourceneffizienz in der Mobilität spielen auch zukünftig eine wichtige Rolle, denn Verbrennungsmotoren werden nicht von heute auf morgen ersetzt werden können. Ich persönlich erachte den aktiven Umgang mit der ökologischen Wirkung von Mobility deshalb als wichtige, fortlaufende Aufgabe. Doch nicht nur ökologisch, auch sonst sind wir gut aufgestellt: 127‘000 Kunden haben Zugriff auf 2‘900 Autos in der ganzen Schweiz, rund um die Uhr und in Selbstbedienung. Ich bin überzeugt, dass mein Nachfolger Patrick Marti zusammen mit dem hochmotivierten Mobility-Team unsere starke Position im Schweizer Markt weiter ausbauen wird. Hierfür wünsche ihm allen erdenklichen Erfolg!

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