Mais statt Kohle – ein Projekt in China mit neuem Film

31. August 2015

myclimate unterstützt seit Jahren ein grossangelegtes Kocherprojekt in der chinesischen Provinz Shanxi. Simon Straekter, ein junger, aber renommierter Filmemacher war mit myclimate Leuten vor Ort. Schauen Sie sich seine Dokumentation an!

Klimaschutz China, Impact Carbon, Vaude, myclimate

Das Projekt „Kochen mit Maiskolben statt Kohle“ ersetzt traditionelle Kohleherde in ländlichen Haushalten in der Provinz Shanxi in China durch saubere Gasherde, die mit Biomasse betrieben werden. Durch die Substitution von Kohle durch Biomasse wird der CO2-Ausstoss reduziert und die Luftqualität in den Häusern und somit auch die Gesundheit von Frauen und Kindern verbessert.

myclimate arbeitet mit den lokalen Organisationen Impact Carbon und der China Association for Rural Energy zusammen. Die Zusammenarbeit hat einen starken Leistungsausweis: mehr als 800‘000 Tonnen CO2 wurden durch das Projekt bislang eigespart. Massgeblich am Erfolg des Projektes beteiligt ist auch die bekannte Outdoormarke VAUDE, die das Projekt unterstützt und damit die Emissionen des Standortes im oberschwäbischen Tettnang kompensiert. VAUDE engagierte auch Simon Straetker, um für den aktuellen Jahresbericht das Projekt zu dokumentieren.

Sein Film zeigt in künstlerischen, ruhigen Bildern die Situation in der Provinz Shanxi vor Ort. Nutzer der Öfen kommen ebenso zu Wort, wie Antje von Dewitz, die Geschäftsführerin von VAUDE und Thomas Finsterwald, Bereichsleiter Klimaschutzprojekte bei myclimate.

Überzeugen Sie sich selbst.

Simon Straetker hat sich trotz seiner Jugend als Filmemacher und Naturschützer schon einen Namen gemacht und zahlreiche Preise und Anerkennungen entgegen nehmen dürfen. Weit mehr als 100 Dokumentationen und Kurzfilme hat der Schwarzwälder bislang umgesetzt. Als leidenschaftlicher Umweltschützer gründete er 2012 das „Pangaea Project“, ein ökologisches Jugendcamp in Deutschland, Serbien und Südafrika. Sein erfolgreichster Film war das „H20 Hochschwarzwald Filmprojekt“, was ihm den Bürgerpreis des Deutschen Bund für Natur einbrachte und beim Jugendfilmpreis Baden-Württembergs mit der besten Kamera ausgezeichnet wurde.

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