myclimate würdigt mit einer Sonderausstellung zehn Jahre Klimaschutzengagement von Schweizer Lernenden

21. Februar 2017

Die Energie- und Klimawerkstatt gehört seit zehn Jahren zu den erfolgreichsten Initiativen zum Thema Umwelt in der Schweizer Berufsbildung. Eine Wanderausstellung, die in Zusammenarbeit mit der Berufsschule für Gestaltung „medien form farbe“ aus Zürich entworfen wurde, lässt die vergangenen zehn Jahre Revue passieren. Die Ausstellung mit persönlichem Grusswort von Bundespräsidentin Doris Leuthard tourt das ganze Jahr durch die Schweiz und ist frei zugänglich.

Energie, Klima, Ausstellung, Berufsbildung Schweiz

Die Ausstellung ist modular mit 24 Holzrahmen zusammengesetzt. Alle 679 jemals durchgeführten Projekte von Lernenden sind auf einzelnen Postkarten dargestellt. Acht Projekte werden im Plakatformat hervorgehoben, in ihrem Klimaschutzansatz inhaltlich vertieft und um Exponate bereichert. Weitere Plakate erklären die Energie- und Klimawerkstatt und geben der Durchführung und den verschiedenen Umsetzungspartnern Fläche. Integrierte Tablets ermöglichen den Zugang zu interaktiven Webdateien. Auf zwei grossen Bildschirmen wird zudem ein Projektfilm gezeigt, für den Bundesrätin Doris Leuthard eigens Gratulationsworte aufgesprochen hat. Die komplette Ausstellung ist zweisprachig (deutsch und französisch).

Die Ausstellung entstand als Semesterprojekt der Klassen GR13a und GR13b von Lehrer Christian Theiler der Berufsschule für Gestaltung „medien form farbe“ in Zürich. Die Auszubildenden Meret Borer, Alexandra Wegener und Lea Büchl überzeugten dabei die Jury mit ihrem umfassenden, modularen und graphisch hochwertigen Konzept.

„Zehn Jahre animiert und inspiriert die Energie- und Klimawerkstatt nun schon Lernende in der ganzen Schweiz und zeigt dabei keine Alterungserscheinungen. Im Gegenteil, jährlich mehr als 100 eingereichte Projekte und grossartige Partner aus der Wirtschaft lassen uns mit Freude nach vorne schauen“, erklärt myclimate Geschäftsführer René Estermann.

Einweihung, Tourdaten und Wettbewerb

Am 6. März 2017 findet an der BBZ Biel die offizielle Eröffnung der Energie- und Klimawerkstatt Jubiläumsausstellung statt. Die Ausstellung verbleibt bis zum 17. März im Foyer der BBZ und ist frei zugänglich. Der nächste Tourstopp ist an der Gewerblich-Industriellen Berufsschule Bern (GIBB). Die Ausstellung wird darüber hinaus noch u.a. in Thun, St. Gallen und in der Westschweiz gastieren. Sie ist ebenso zentraler Bestandteil der Prämierungsfeier 2017, die am 6. Juni im Renaissance Hotel Zürich stattfinden wird.

Die Ausstellung wird von einem interaktiven Wettbewerb abgerundet. Besucher können auf einem Talon ihr eigenes Nachhaltigkeitsverhalten prüfen. Die ausgefüllten Talons werden in drei thematische Urnen eingeworfen. Aus den Urnen werden an der Prämierungsveranstaltung je ein Gewinner gezogen, der oder die sich über einen Schokoladen-Giesskurs und Erlebnisrundgang im ab April neu eröffneten Chocolarium für zwei Personen und ein Schokoladenpaket von myclimate Partner Maestrani freuen dürfen.

Ermöglicht wird die Sonderausstellung und die Begehung der „Zehn Jahre Energie- und Klimawerkstatt" dank der wertvollen Unterstützung diverser Partner: Griesser Storen, Kanton Aargau, Lotteriefonds Kanton St. Gallen, Lotteriefonds Kanton Bern, SV Hotel, éducation21, Lotteriefonds Kanton Solothurn, Gottfried und Ursula Schäppi-Jecklin Stiftung sowie Migros Kulturprozent.

Der Wettbewerb „Energie- und Klimawerkstatt“

Die Energie- und Klimawerkstatt hat zum Ziel, Wissen zu Umwelt und dem effizienten Umgang mit Energie zu schaffen und Engagement mit technischem Geschick, Innovationsgeist und gestalterischen Fähigkeiten zu verknüpfen. Die Wettbewerbsaufgabe der Lernenden ist es, Produkte und Projekte zu entwickeln, die CO2 reduzieren, die Energieeffizienz fördern oder die breite Öffentlichkeit zu Massnahmen gegen den Klimawandel im Alltag animieren. Die myclimate Energie- und Klimawerkstatt ist ein nationaler Projektwettbewerb für alle Lernenden. Es wurden bisher von über 7'600 Lernenden 679 Projekte eingereicht.

Ohne fachliche und finanzielle Unterstützung von verschiedenen Seiten ist die Umsetzung des landesweiten Projektes nicht möglich. Die Trägerschaft übernahmen in den zehn Jahren u.a. EnergieSchweiz, Griesser Storen, AXA Winterthur, SV Hotel, SBB Cargo, Stiftung Mercator, Staatssekretariat für Bildung und Innovation SBFI, Cembra MoneyBank, Swisscom und ABB

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