Partnerportrait O Kleiner AG – Verantwortung für Gesellschaft und Umwelt

26. Februar 2016

Fast jeder hat schon einmal ein Produkt der O Kleiner AG in den Händen gehalten. Das Familienunternehmen aus Wohlen zählt zu den wichtigsten und innovativsten Herstellern für flexible Verpackungen im food und non-food Bereich europaweit. Martin Kleiner, Geschäftsführer der O. Kleiner AG stellt sein Unternehmen vor und erklärt, wie intern das Thema Nachhaltigkeit angepackt wird.

Verpackungen, Klimaneutral, Klimaneutralität, O Kleiner

Martin Kleiner, Inhaber und Geschäftsführer von O Kleiner AG, zusammen mit Daniel Kammerer, Bereichsleiter Beratung und Lösungen bei myclimate. BILD: Chregi Hansen, Wohlener Anzeiger

Wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit, wenn ich einen normalen Einkauf bei einem der grossen Schweizer Detailhändler tätige, dass sich in meinem Einkaufswagen Verpackungen aus Ihrer Produktion finden?

Die Wahrscheinlichkeit ist recht hoch, ich würde sie auf ca. 15% beziffern. Viele Produkte finden sich in Verpackungen aus unserer Produktion. Übrigens ist das aber nicht auf die Schweiz beschränkt, unser Exportanteil liegt bei über 50%. So unwahrscheinlich ist es also nicht, dass Sie bei einem Ferieneinkauf in Frankreich auch kleines Stück Schweiz in den Händen halten.

Was macht O Kleiner in Ihrer Branche einzigartig?

Wir verfügen über ein breites, innovatives Angebot. Unsere Spezialitäten wie CANPEEL® oder BRAINYPACK® sind eingetragene Marken. Zudem bieten wir alle drei gängigen Druckverfahren – Digital-, Flexo- und Tiefdruck – zum Vorteil unserer Kunden unter einem Dach an. Wir sind stolz auf unser Umweltprogramm, dass wir mit Überzeugung leben. Unsere klimaneutrale Produktion und die klimaneutrale Verpackungsfolie sind dabei wichtige Bausteine.

Verpackungen werden ab und an auch kritisch gesehen. Wo und warum sind sie unabdingbar?

Verpackungen erfüllen viele sehr unterschiedliche, aber wichtige Funktionen. Ganz primär bieten sie vielerlei empfindlichen Produkten Schutz. Nicht nur am Verkaufspunkt sondern auch schon vorher, während des Transportes und bei der Lagerung. Das führt automatisch zu einer verlängerten Haltbarkeit, gerade von Frischprodukten, die durch die jeweilige Verpackungszusammensetzung noch verstärkt wird. Produkte bleiben länger frisch und ansehnlich und werden daher auch in höherem Masse gekauft und konsumiert, was wesentlich im nachhaltigen Umgang ist.

Natürlich liefern Verpackungen auch Informationen zum Füllgut (seiner Zusammensetzung, etc.) selbst. Damit wird einerseits gesetzlichen Vorgaben entsprochen, andererseits bringt das den Kunden einen grossen Mehrwert. Natürlich dient eine Verpackung zumeist auch als Kommunikations- bzw. Werbemittel. Das ist vielleicht nicht unabdingbar, im Handel aber einfach wichtig.

Wie kam es dazu, dass sich Ihr Unternehmen Nachhaltigkeit ins Leitbild geschrieben hat?

Das kann ich kurz und knapp beantworten: Nachhaltigkeit entspricht unserer persönlichen Überzeugung!

Was sind die Eckpfeiler Ihres Engagements für Umwelt und Gesellschaft?

Wir orientieren uns da klassisch an den drei Säulen der Nachhaltigkeit – die soziale, die ökologische und die ökonomische Nachhaltigkeit sollen im Gleichklang stehen.

Blick in die Glaskugel: Welche Innovationen erwarten uns als Endverbraucher im Bereich Verpackungen in den kommenden fünf Jahren?

Wie in vielen Bereichen lässt sich sicher noch am Gewicht der Verpackungen arbeiten, ohne Einbussen bei der Funktion zuzulassen. Auch Farben werden eine stärkere Rolle spielen.

Schlussendlich ist es das Ziel Verpackungen so zu optimieren oder neu zu entwickeln, dass sie ihrer primären Aufgabe: Produkte zu schützen und deren Haltbarkeit zu verlängern noch besser entsprechen. Da ist noch einiges möglich.

Anlässlich einer Pressekonferenz im Januar am Sitz in Wohlen verkündete Inhaber und Geschäftsführer Martin Kleiner einen Meilenstein für das Unternehmen. Rund fünf Jahre nach der Einführung der klimaneutralen Verpackungsfolie durch Kompensation unvermeidbarer CO2-Emissionen geht das Unternehmen nun im Klimaschutz einen weiteren Schritt voran. Anfang Januar wurde die gesamte Produktion in Wohlen auf klimaneutral umgestellt. Die unvermeidliche CO2-Emissionen werden vollständig im vom Klimasekretariat der Vereinten Nationen ausgezeichneten Projekt „Solarenergie für Bildung und Jobs“ kompensiert. 

Du bist inDetail