Wegweisendes Konzept für nachhaltigen Bergtourismus

10. Oktober 2013

Reisen in die unberührte Natur sind leider so gut wie immer mit Emissionen verbunden. Das ist ein klassisches Dilemma, aber kein unüberwindbares, wie der Summit Club vom Deutschen Alpenverein und myclimate beweisen.

Wegweisendes Konzept für nachhaltigen Bergtourismus

Der DAV (Deutscher Alpenverein) Summit Club hat in dieser Woche im Zuge der Präsentation des neuen Kataloges auch sein umfangreiches Nachhaltigkeitskonzept vorgestellt. Ein zentraler Punkt ist dabei die neue und in dieser Form beispiellose Kooperation mit myclimate.

Zusammen mit dem Deutschen Alpenverein selbst plant der DAV Summit Club mit myclimate Klimakompensationsfonds einzurichten. Der Kompensationsgedanke basiert dabei vollständig auf dem Modell der Freiwilligkeit. Durch ein klares und auch finanzielles Bekenntnis von Seiten des DAV Summit Clubs erhoffen sich die Verantwortlichen, möglichst viele eigenverantwortliche Bergsteiger zu einem Engagement weit über das bisherige Mass bewegen zu können.

Das Fondmodell funktioniert wie folgt: Während des Online-Buchungsprozesses kann der Kunde wählen. Mitglieder des Deutschen Alpenvereins können ihren Mitgliederrabatt in Höhe von 30,-€ direkt für den Klimaschutz spenden. Der DAV verdoppelt diese Summe, so dass 60,-€ pro Buchung in die Fonds fliessen können. Diese Mittel werden zu 50% in einem Fond für nachhaltige Klimaprojekte in den Alpen eingesetzt.

Die verbleibenden 50% werden im myclimate Projekt „Biogasanlagen in Nepal“ zu konkretem Klimaschutz eingesetzt. In diesem Projekt werden nachweisbar CO2-Emissionen eingespart bzw. vermieden und dabei gleichzeitig die Natur vor Ort geschützt und die Lebensbedingungen der Bevölkerung verbessert.

Nichtmitglieder können sich bei der Buchung ebenfalls dafür entscheiden, einen Betrag in dieser Höhe einzusetzen. Darüber hinaus kompensiert der DAV Summit Club vollständig die durch eigene Geschäftsreisen entstehenden Emissionen.

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