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eco2friendly-Initiative für die Schweizer Elektrobranche

15. März 2010
Der zweitgrösste Schweizer Elektromaterial-Grosshändler, die Otto Fischer AG, setzt Zeichen im Kampf gegen den... mehr

Klimawelt im Zürcher Hauptbahnhof

3. März 2010
Vom 9. bis 11. April findet im Hauptbahnhof Zürich die Klimawelt statt. Drei Tage lang steht die grosse Halle ganz im... mehr

Zürich Tourismus: Erste klimaneutrale Tourismusorganisation der Schweiz

24. Februar 2010
Als erste Tourismusorganisation schweizweit kompensiert Zürich Tourismus ab 2010 die Emissionen, die durch seine... mehr
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Frequently Asked Questions

Wie berechnet myclimate die klimawirksamen Emissionen, die beim Fliegen entstehen?

Der myclimate Emissionsrechner berechnet für Ihren Flug die Menge an Treibhausgasen, welche pro Passagier emittiert werden. Die Berechnung basiert auf Verbrauchsdaten des Flugzeugtreibstoffs Kerosin, welche von zwei Referenzflugzeugtypen für Kurz- und Langstrecke erhoben wurden (Typ Boeing 737-400 und Typ Boeing 747-400). Auf kürzeren trecken resultiert ein höherer Ausstoss pro Kilometer, weil der Anteil des sehr energieintensiven Start- und Landezyklus höher ist. Zusätzlich wird in der Berechnung berücksichtigt, ob Sie Economy Class, Business Class oder First Class fliegen. Dadurch wird die unterschiedliche Bestuhlungsdichte in den Flugklassen berücksichtigt. Aus Business Class- oder First Class-Flügen resultieren daher höhere pro Kopf-Emissionen. Die Klimawirksamkeit des Ausstosses wird in Kohlendioxid-Äquivalenten berechnet. Dieser Umstand berücksichtigt, dass nicht nur Kohlendioxid, sondern auch andere Bestandteile der Abgase (wie z.B. Stickoxid NOX) klimawirksam sind. myclimate verwendet dazu einen konservativen Gewichtungsfaktor von 2 (Quelle: IPCC, Germanwatch), welcher die wissenschaftliche Unsicherheit bei der Festlegung der Faktorhöhe berücksichtigt.

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Welche klimawirksamen Emissionen berücksichtigt myclimate bei der Berechnung?

myclimate berücksichtigt bei der Emissionsberechnung neben dem Hauptfaktor Kohlendioxid CO2 auch Wasserdampf (Kondensstreifenbildung), Stickoxide NOX (Ozonbildung und Methangasabbau) sowie Aerosole (SO2 und Russ).Weitergehende Informationen. Lesen Sie hier mehr über Emissionen, die beim Flug entstehen.

 

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Welche Faktoren beeinflussen die Menge an ausgestossenen klimawirksamen Emissionen?

Die Menge der emittierten Treibhausgase bei einem Flug hängt von zwei Hauptfaktoren ab, nämlich der Menge des verbrannten Treibstoffes und dem Motorentyp. Die Menge des verbrannten Treibstoffes wiederum hängt von der geflogenen Distanz, der Flughöhe, dem Wetter, der Aerodynamik und der Zuladung des Flugzeugs ab. Eine genaue Berechnung für jeden einzelnen Flug gestaltet sich daher als sehr aufwendig und nicht praktikabel. Vielmehr wird mit Durchschnittswerten gerechnet.

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Wieso berechnet der Emissionsrechner auf www.myclimate.org einen höheren Ausstoss klimawirksamer Emissionen als die Rechner auf swiss.myclimate.org sowie lufthansa.myclimate.org?

Der Grund für die unterschiedlichen Emissionsmengen bei Lufthansa/Swiss und bei myclimate ist einerseits, dass bei Lufthansa/Swiss nur der CO2-Ausstoss berücksichtigt wird. Bei myclimate werden jedoch auch andere Emissionen mit einem Gewichtungsfaktor einbezogen (siehe oben). Dementsprechend handelt es sich bei Lufthansa/Swiss um eine CO2-Kompensation. Der Kunde kauft damit eine CO2-Neutralität. Bei myclimate hingegen wird eine Klimaneutralität angestrebt, weil der gesamte geschätzte Klimaeffekt kompensiert wird. Andererseits sind die Berechnungsgrundlagen verschieden. Beim Emissionsrechner von Lufthansa/Swiss wurden effektive Verbrauchsdaten der Flugzeugflotte der Lufthansa-Gruppe verwendet. Dem Emissionsrechner von myclimate liegen Daten von zwei Referenzflugzeugtypen zugrunde (siehe oben).

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Warum liefert nicht jeder Flugrechner die gleiche Menge an Emissionen?

Möchte man die klimawirksamen Emissionen berechnen, die z.B. auf der Flugstrecke Zürich – New York anfallen, müssen zahlreiche Faktoren berücksichtigt werden. Der Flugzeugtyp, die Auslastung und die Allokation auf Gepäckstücke sind einige davon. Weiters wird die Klimawirksamkeit des Ausstosses in CO2-Äquivalenten berechnet. Dieser Umstand berücksichtigt, dass nicht nur CO2, sondern auch andere Bestandteile der Abgase (z.B. Methan aus Stickoxiden, Wasserdampf) in der Troposphäre klimawirksam sind. Hierfür berücksichtigt myclimate einen Multiplikator von 2. Oft wird ein Multiplikator verwendet. Dieser kann, je nach wissenschaftlicher Grundlage, zwischen 2 und 4 betragen. Je nachdem, welche wissenschaftliche Datengrundlage (Flugzeugtyp, Auslastung, Multiplikator etc.) man den Berechnungen zugrunde legt, unterscheidet sich die Höhe der klimawirksamen Emissionen. Weitergehende Informationen über die Berechnungen von myclimate finden Sie hier.

 

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Ist die Emissionskompensation ein Ablasshandel?

Die CO2 Kompensation wird in Medien mit dem religiösen Begriff des „Ablasshandels“ in Verbindung gebracht. Mit einem gewissen Geldbetrag sei es demnach möglich, sich von Umweltsünden freizukaufen, so die Kritik.

Das Anliegen von myclimate ist es, das Klima zu schützen und nicht das schlechte Gewissen unserer Kunden. Myclimate setzt sich dafür ein, klimaschädliche Emissionen an der Quelle zu reduzieren. Doch auch bei einem ökologisch bewussten und vorbildlichen Lebensstil, sind gewisse CO2-Emissionen in der heutigen Zeit unvermeidbar. Die Bereitschaft unserer Kunden, freiwillig Verantwortung für diese (Rest-)Emissionen zu übernehmen, unterstützt myclimate gerne. Durch die CO2 Kompensation ist es möglich, dass diese unausweichlichen CO2-Emissionen global gesehen ausgeglichen werden, indem der finanzielle Beitrag in hochwertige Klimaschutzprojekte investiert wird. So ist es etwa besser, nach China zu fliegen und Klimaschutzprojekte zu unterstützen, anstatt nach China zu fliegen und den dabei anfallenden CO2 Ausstoss nicht zu kompensieren. Weiters entstehen etwa durch den Einsatz fossiler Brennstoffe beim Heizen (z.B. durch eine Ölheizung) klimawirksame Emissionen. Diese können ebenfalls ausgeglichen werden, indem an einem anderen Ort nicht-fossile Energieträger gefördert werden.

Sensibilisierung
Das Bestreben von myclimate ist es, zur globalen Bewusstseinsbildung beizutragen. Durch die Berechnung klimaschädlicher Emissionen kann aufgezeigt werden, welche negativen ökologischen Auswirkungen gewisse Aktivitäten (wie etwa ein Flug) mit sich ziehen. Denn diese externen Kosten werden bisher nicht im Preis des Gutes (hier das Flugticket) berücksichtigt. Zudem fördert die myclimate Klimabildung in diversen Projekten den öffentlichen Dialog sowie die Sensibilisierung für den Klimaschutz – und das seit Beginn an.

Kompensationsangebot animiert nicht zum mehr Fliegen
Studien beweisen, dass erklärte Nichtflieger durch die Möglichkeit der CO2-Kompensation nicht zum Fliegen angeregt werden. Andere Untersuchungen wiederum zeigen, dass  mehrheitlich umwelt- und klimabewusste Personen, die die Herausforderung des Klimawandels erkannt haben, von der Möglichkeit, ihre klimaschädlichen Emissionen auszugleichen, Gebrauch machen. Durch den Kauf von myclimate-Tickets möchten für die von ihnen verursachten klimaschädlichen Emissionen Verantwortung übernehmen.

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Was ist das IPCC?

Das Intergovernmental Panel on Climate Change IPCC (deutsch auch Weltklimarat) ist ein wissenschaftlicher Ausschuss der UNO. Das IPCC wurde 1988 vom UNEP (United Nations Environmental Program) und der WMO (World Meteorological Organization) ins Leben gerufen und hat im Jahr 2007 den Friedensnobelpreis erhalten.

Die Aufgabe des IPCC ist das Wissen über die Risiken und Auswirkungen des Klimawandels zusammenzutragen und mögliche Vermeidungsstrategien aufzuzeigen. Die Ergebnisse des IPCC dienen als Entscheidungsgrundlage für Politik, Wirtschaft und Gesellschaft.

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Ist der menschgemachte Klimawandel bewiesen?

In der Klimaforschung werden physikalische Modelle und statistische Analysen verwendet um Änderungen in der Vergangenheit besser zu verstehen und zukünftige Entwicklungen vorherzusagen. Wie in den meisten Naturwissenschaften kann damit kein strenger, logischer Beweis geführt werden (z.B. für einen menschverursachten Klimawandel). Daher werden zu allen Aussagen über die Ursachen von vergangenen Klimaänderungen und erwarteten zukünftigen Entwicklungen Unsicherheiten angegeben.

Das IPCC hält in seinem neusten Bericht fest, dass „der grösste Teil des beobachteten Anstiegs der mittleren globalen Temperatur seit Mitte des 20. Jahrhunderts sehr wahrscheinlich durch den beobachteten Anstieg der anthropogenen Treibhausgaskonzentrationen verursacht ist.“ Obwohl diese Aussage eine Unsicherheit beinhaltet, ist sie sicherer als viele Grundlagen von anderen politischen und wirtschaftlichen Entscheidungen. Das Wissen über die Risiken eines Klimawandels ist heute gross genug und verlangt rasche und entschlossene Massnahmen (Stern, 2006).

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