Gletscher und Eisschilder
Gebirgsgletscher und Schneebedeckung haben im Mittel sowohl auf der Nordhalbkugel wie auch auf der Südhalbkugel deutlich an Fläche verloren. Es wird erwartet, dass sich dieser Gletscherrückgang im 21. Jahrhundert fortsetzt.
Gemäss einem durchschnittlichen Temperaturszenario könnten in der Schweiz drei Viertel der heutigen Gletscherfläche bis 2050 verschwinden. Hauptverantwortlich dafür sind die steigenden Sommertemperaturen.
Das Volumen der Eisschilder in Grönland und Antarktis hat im 20. Jahrhundert auch abgenommen. Das Abschmelzen der Eisschilder trägt zum Anstieg des Meeresspiegels bei; da Wasser oder Gestein dunkler sind als Eis und weniger Sonnenstrahlen reflektieren (Albedoeffekt), beschleunigt sich dadurch die globale Erwärmung zusätzlich. Klimamodelle projizieren für die Zukunft ein fortschreitendes Abschmelzen der Eisschilder, welches auch durch die zunehmende Schneefallmenge nicht kompensiert wird.


