Aerosol
Aerosole sind kleine feste oder flüssige Partikel, die in der Luft schweben. Sie beeinflussen das Klima sowohl durch ihren direkten Effekt auf die Strahlung (Sonnenstrahlung und Wärmestrahlung der Erde) als auch indirekt durch ihre Schlüsselrolle bei der Wolkenbildung (Funktion als Kondensationskeime für die Tröpfchenbildung).
Aerosole stammen aus natürlichen (z.B. Meersalz, Wüstenstaub, Vulkanausbrüche) und anthropogenen Quellen (z.B. Verbrennung fossiler Brennstoffe, Strassenstaub). Die Eigenschaften verschiedener Aerosole unterscheiden sich, so dass Aerosole sowohl erwärmende wie auch abkühlende Auswirkungen haben können. Insgesamt erzeugen menschgemachte Aerosole (vor allem Russ, Nitrat, Staub, Sulfat und organischer Kohlenstoff) jedoch einen kühlenden Klimaeffekt, welcher den Treibhauseffekt leicht abschwächt. Die genauen direkten und indirekten Auswirkungen von Aerosolen sind allerdings noch vergleichsweise unsicher.



