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Biomasse-Briketts und effiziente Kocher in Uttarakhand, Indien
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| Projekttyp |
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| Projektname | Biomass Urja Kotdwar | ||||
| Projektstandort | Indien, Region Uttarakhand | ||||
| Projektstandard | Gold Standard VER (in Registrierung) | ||||
| Emissionsreduktionen | 130'000 t CO2-äq. (über 7 Jahre) | ||||
| Situation ohne Projekt | Verwendung von fossilen Brennstoffen (Flüssiggas und Kohle) | ||||
| Projektstatus | Umsetzung | ||||
| Projektvalidierung | Ausstehend | ||||
| Projektstart | Januar 2009 |
Bisher wurde in der indischen Provinz Uttarakhand klimaschädliche Kohle als Brennstoff in der Ziegel- und Eisenproduktion eingesetzt. Das Klimaschutzprojekt von myclimate fördert die Verwendung von Briketts aus erneuerbarer Biomasse aus Wald- und Landwirtschaftsabfällen. Zusätzlich werden Restaurants, Tempel, Schulen und Krankenhäuser mit effizienten, rauchfreien Kochern versorgt.
In Indien fallen jährlich viele Millionen Tonnen Biomasseabfälle aus der Wald- und Landwirtschaft sowie aus der industriellen Produktion an. Auf Grund der geringen Dichte und dem zu hohem Wasseranteil können diese Abfallstoffe nicht direkt weiterverarbeitet werden.
Die lokale Organisation Rural Renewable Urja Solutions Pvt. Ltd. (RRUSPL) macht nun diesen brachliegenden Rohstoff als Brennstoff nutzbar. Es werden Biomassebriketts hergestellt, die anschliessend an die Produktionsfirmen von Tonziegeln und Stabeisen im den Bundesstaaten Uttarakhand und Uttar Pradesh im Norden Indiens geliefert werden. Der klimafreundliche Energielieferant ersetzt somit die treibhausgasintensive Kohle als Brennstoff in der Ziegel- und Eisenproduktion. Die Brikettiermaschine wird bereits in weiten Teilen Indiens erfolgreich eingesetzt und verringert die Abhängigkeit der lokalen Bevölkerung von fossilen Brennstoffen.
Das Projekt beinhaltet aber nicht nur die Herstellung des erneuerbaren, sauberen Brennstoffes, sondern auch die Verbreitung eines effizienten und rauchfreien Kochers (Chulha) für Restaurants, Tempelanlagen, Tagesschulen und Krankenhäuser. Diese ländlichen Institutionen in Indien waren bisher sehr stark auf Flüssiggas zum Kochen angewiesen. Die effizienten Gaskocher wurden vom indischen Energy and Resource Institute (TERI) entwickelt und sparen im Vergleich zu konventionellen Kochern etwa 50 Prozent des Brennstoffes.




