Fakten zum Klimawandel
Der Klimawandel ist eine zentrale Herausforderung des 21. Jahrhunderts. Anstieg des Meeresspiegels und Abschmelzen der Eisschilde, Verlust von Tier- und Pflanzenarten, heftige Stürme, Hitzeperioden und Überschwemmungen. Auf den nächsten Seiten haben wir für sie noch mehr Fakten über die Folgen des Klimawandels zusammengetragen. Erfahren Sie ausserdem, wie und durch welche Aktivitäten der Mensch das Klima Tag für Tag beeinflusst und welche Antwort die Politik auf darauf gibt.
"Der grösste Teil der beobachteten globalen Erwärmung der letzten Jahrzehnte ist mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit auf die vom Mensch verursachten Treibhausgasemissionen zurückzuführen". Dies ist die Kernaussage des neusten Berichtes des Intergovernmental Panel on Climate Change (IPCC) und entspricht einem weltweiten wissenschaftlichen Konsens.
- Für die nächsten 20 Jahre ist mit einer globalen Erwärmung von 0,2°C pro Jahrzehnt zu rechnen. Sogar wenn die Konzentrationen der Treibhausgase auf dem Niveau von 2000 gehalten worden wären, wäre mit einer weiteren Erwärmung von 0,1°C pro Jahrzehnt zu rechnen.
- Je nach Emissionsszenario wird eine Erwärmung von 1,1°C (niedriger Emissionsanstieg) bis 6,4°C (hoher Emissionsanstieg) bis Ende des 21. Jahrhunderts erwartet.
- Diverse klimatische Extremereignisse (Hitzewellen, Starkniederschläge) werden wie schon im 20. Jahrhundert weiter an Häufigkeit und Intensität zunehmen.
Angesichts dieser Szenarien folgert der Chefökonom der Weltbank und Berater der britischen Regierung Nicholas Stern in seinem 2006 veröffentlichen Bericht über die wirtschaftlichen Aspekte des Klimawandels:
- Die Kosten für die Stabilisierung des Klimas sind erheblich, aber tragbar; Verzögerungen wären gefährlich und viel teurer.
- Der Klimawandel könnte sehr ernsthafte Einflüsse auf Wachstum und Entwicklung haben.
Quelle:
IPCC (2007): Fourth Assessment Report.
Stern, N (2006): Stern Review on the Economics of Climate Change.







