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Das Klima ändert sich

Die globale Durchschnittstemperatur hat in den vergangen 100 Jahren um zirka 0,7°C zugenommen. In den letzten Jahren gab es eine beeindruckende Häufung rekordwarmer Jahre, die kaum durch Zufall erklärbar ist.

Jährliche globale Mitteltemperatur 1850-2005 mit Trends über die letzten 25, 50, 100 und 150 Jahre (IPCC, 2007).
Globale Temperaturvorhersagen für 3 verschiedene Emissionsszenarien (A2, A1B, B1) und den hypothetischen Fall einer Stabilisierung der Treibhausgas-Konzentrationen im Jahr 2000 (IPCC, 2007).
Jährliche globale Mitteltemperatur 1850-2005 mit Trends über die letzten 25, 50, 100 und 150 Jahre (IPCC, 2007).
Globale Temperaturvorhersagen für 3 verschiedene Emissionsszenarien (A2, A1B, B1) und den hypothetischen Fall einer Stabilisierung der Treibhausgas-Konzentrationen im Jahr 2000 (IPCC, 2007).

Die beobachtete Temperaturänderung zeigt deutliche regionale Unterschiede, wobei sich die Landflächen der Nordhalbkugel besonders stark erwärmten. Insbesondere in der Schweiz wurde eine ausserordentlich starke Erwärmung von 1,4°C beobachtet (doppelt so stark wie im globalen Mittel).

Die Erwärmung von 0,6°C über die letzten 50 Jahre lassen sich nicht mehr mit natürlichen Faktoren erklären. Der grösste Teil der beobachteten Erwärmung ist mit hoher Wahrscheinlichkeit auf den von Menschen verursachten Anstieg der Treibhausgaskonzentrationen zurückzuführen.

Für das 21. Jahrhundert wird eine weitere sogar beschleunigte globale Erwärmung vorhergesagt. Das IPCC hat verschiedene Emissionsszenarios ausgearbeitet, abhängig von der zukünftigen Entwicklung der Bevölkerung, Wirtschaft und Technologie. Je nach Szenario wird eine Erwärmung von 1,1 - 2,9°C (niedriges Szenario) oder 2,4 - 6,4°C (hohes Szenario) erwartet. Dabei gibt es allerdings grosse regionale und jahreszeitliche Unterschiede. In Europa wird die stärkste jahreszeitliche Erwärmung im Sommer über Südeuropa und im Winter über Nordeuropa vorhergesagt.