eco2friendly-Initiative für die Schweizer Elektrobranche
Klimawelt im Zürcher Hauptbahnhof
Zürich Tourismus: Erste klimaneutrale Tourismusorganisation der Schweiz
Die Folgen des Klimawandels
Der britische Ökonom Nicholas Stern zeigt auf, dass die Auswirkungen des Klimawandels nicht gleichmässig verteilt sein werden, und besonders die ärmsten Länder und Menschen am frühesten und am meisten leiden werden. Arme Bevölkerungsgruppen verfügen tendenziell über eingeschränktere Anpassungskapazitäten und sind deshalb besonders verwundbar, insbesondere dann, wenn sie konzentriert in Hochrisikogebieten leben. Oft ist die ärmere Weltbevölkerung in höherem Mass abhängig von klimatisch sensiblen Ressourcen wie der örtlichen Wasser- und Nahrungsmittel-versorgung.
Die wichtigsten Anzeichen des Klimawandels sind gemäss Weltklimarat IPCC ein Anstieg der globalen Durchschnittstemperatur, ein langsamer, aber stetiger Anstieg des Meeresspiegels sowie veränderte Meereszirkulationen. Abhängig von der Lage und der wirtschaftlichen Situation der jeweiligen Länder wirkt sich der Klimawandel unterschiedlich stark aus. Von wirtschaftlich und gesellschaftlich grosser Bedeutung sind die mit der Klimaerwärmung erwarteten, schleichenden Veränderungen wie:
- veränderte Niederschlagsmengen mit den damit verbundenen Folgen für die Trinkwasserversorgung, die Landwirtschaft, die Energieerzeugung und die Ökosysteme,
- die Ausbreitung von Wüsten,
- das Abschmelzen von Gletschern und das Auftauen, Abbrechen oder Abschwemmen von Permafrostböden,
- und neue Ausbreitungsgebiete für temperaturabhängige Krankheitsüberträger und -erreger.
Die weltweite Zunahme von klimatischen Extremereignissen und Folgeerscheinungen wie Starkniederschläge, Dürren, Hitzewellen, Stürme, Überschwemmungen oder Erdrutschen sind bereits heute spürbar.
Quelle: BAFU, IPCC, Stern 2006, UNEP 2001, UVEK 2007







