Coop und WWF Schweiz – langjährige erfolgreiche Zusammenarbeit mit myclimate

Dank der langjährigen erfolgreichen Zusammenarbeit von Coop und WWF Schweiz mit myclimate ist konkreter, messbarer Klimaschutz umgesetzt worden. Dank dem nachhaltigen Ansatz zählen zu diesen Erfolgen mehr als Tonnenangaben eingesparter CO2-Emissionen. 

Coop will bis 2023 den absoluten jährlichen Energieverbrauch um rund 20 Prozent senken und den Anteil der erneuerbaren Energieträger auf 80 Prozent anheben. Dadurch soll der absolute jährliche CO2-Ausstoss gegenüber 2008 um rund 50 Prozent reduziert werden. Die verbleibenden CO2-Emissionen werden ab 2023 kompensiert. Bereits seit 2007 kompensiert Coop die Emissionen, die durch unvermeidbare Flugtransporte, Coop@home-Lieferungen und Geschäftsreisen anfallen, über WWF-Klimaschutzprojekte in Entwicklungs- und Schwellenländern zum Beispiel mit myclimate. Seit 2017 setzt Coop auch auf Klimaschutzprojekte in der Schweiz.

Internationale Projekte

Das umfassende Engagement von Coop und dem WWF konnte viele konkrete Erfolge und Fortschritte verzeichnen. In Nepal, Indien und Papua Neuguinea beispielsweise wurden neue Projekte initiiert und bestehende Aktivitäten ausgebaut. So wurde in Nepal durch Vorfinanzierungen ermöglicht, dass tausende von Klein-Biogasanlagen gebaut werden konnten, welche auf derartige Anschubfinanzierungen angewiesen waren. In Indien wurden in enger Zusammenarbeit von Coop, WWF, Helvetas und myclimate 4’900 Biogasanlagen gebaut. Das Projekt wurde innerhalb der Coop-Wertschöpfungskette umgesetzt, so dass diejenigen Bauern profitieren, die den organischen Fairtrade-Reis für Coop produzieren und bereits von anderen Massnahmen von Coop profitieren. Coop hat dieses Projekt initiiert und übernimmt die gesamte Projektfinanzierung. In Papua Neuguinea konnte dank der Initiative von Coop eine Technologie für die Abwasserbehandlung eingeführt werden, welche in dem Land noch gänzlich unüblich ist. Das Projekt nimmt in der Region daher eine Pionierrolle ein.

Alle von myclimate und WWF umfassend entwickelten Klimaschutzprojekte reduzieren nicht nur CO2, sondern tragen lokal zu ökologischer und sozio-ökonomischer Entwicklung bei. In all diesen Projekten konnten dank dem Engagement von Coop und WWF bis Ende 2014 mehr als 130‘000 Menschen von den Klimaschutzmassnahmen vor Ort profitieren, rund 2000 permanente Arbeitsplätze geschaffen und über 200‘000 Tonnen Holz eingespart werden. Es wurden zudem über 1200 Hektaren Waldfläche in Madagaskar und Nepal geschützt, rund 700 Millionen Liter Abwasser klimafreundlich gereinigt und schädliche Methangasemissionen in Biogasanlagen genutzt und so 20 Gigawattstunden Strom produziert. Finden Sie hier alle weiteren Informationen zu den internationalen Klimaschutzprojekten, welche von Coop WWF Schweiz mit myclimate entwickelt und unterstützt werden: Biogasprojekte in NepalIndienThailand und Papua Neuguinea sowie effiziente Kocher und Energiesparlampen in Madagaskar.

Schweizer Projekte

Coop erweiterte 2017 die damals zehnjährige Partnerschaft für mehr Nachhaltigkeit und Klimaschutz und unterstützt seither Klimaschutz bei Schweizer Landwirten und Verarbeitern, welche für die nachhaltigen Eigenmarken Coop Naturaplan und Miini Region produzieren. Unter der Leitung von myclimate wurden in Zusammenarbeit mit WWF und BioSuisse mehrere eigene, lokale Klimaschutzprojekte in der Schweiz erarbeitet. Damit setzt Coop nun einen Teil der eigenen Klimakompensationsprojekte entlang der Lieferkette direkt in der Schweiz um.

Der WWF Schweiz arbeitet seit 2007 mit myclimate zusammen, sowohl für die Entwicklung von Klimaschutzprojekten mit einem starken Umweltfokus als auch für die Kompensation betrieblicher Emissionen des WWF. In unserer Zusammenarbeit erleben wir myclimate als einen verantwortungsvollen und risikobewussten Partner.
Christian Som, Senior Manager ClimateBusiness bei WWF Schweiz

Du bist inCoop und WWF Schweiz – langjährige erfolgreiche Zusammenarbeit mit myclimate