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Klimaoptimierte Waldbewirtschaftung

Die letzten Hitzesommer haben den Schweizer Wäldern zugesetzt. Was heisst das angesichts des Klimawandels? Die ausfallenden Bäume speichern nicht nur weniger Kohlenstoff, das Ökosystem Wald ist auch geschwächt und anfälliger bei weiteren Hitze- und Trockenheitsperioden oder gegenüber Winterstürmen. Ein neues Klimaschutzprojekt unterstützt Waldeigentümer mit finanziellen Anreizen dabei, ihren Wald dem Klimawandel anzupassen.

Wald bei Aetigkofen. Bild: Claudia Schlup

Während in Entwicklungsländer der Fokus eher auf dem Schutz des Waldes liegt, ist in Mitteleuropa das Ziel, die Fortwirtschaft hinsichtlich des Klimawandels anzupassen. Anpassung bedeutet einerseits die Nutzung des erneuerbaren Rohstoffes Holz sinnvoll mit der Speicherung von Kohlenstoff zu kombinieren (weniger Holznutzung) sowie andererseits konkrete waldbauliche Massnahmen vorzunehmen. So sollen zum Beispiel die im Mittelland nicht heimischen Fichten nach und nach durch Bäume ersetzt werden, die hitze- und trockenheitsresitenter sind, zum Beispiel durch die Eiche. Dem Klima angepasste Bäume leben länger, stärken somit den Wald als Ganzes und speichern weiterhin Kohlenstoff.

Mit einer klimaoptimierten Bewirtschaftung wird sichergestellt, dass sich der Wald stabil und vital entwickelt und nach wie vor alle seine Funktionen als Ökosystem – Schutz, Holzproduktion, CO2-Speicher, Biodiversität, Erholung und Trinkwasserschutz – erfüllt werden.

Wie im Rahmen des Projekts zudem gezielt die Biodiversität gefördert wird, erfahren Sie auf der myclimate Projektwebseite.

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