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Schüler lassen Taten folgen

Das myclimate Bildungsteam hat mit 370 Schülerinnen und Schülern der Kantonsschule Obwalden an deren traditionellen Frühjahrsevent die Themen Klimawandel und Klimaschutz diskutiert. Inspiriert von den Schülerstreiks haben die Schülerinnen und Schüler zusammen mit der Schulleitung und den Lehrpersonen unter Anleitung von myclimate nach Lösungen gesucht. Am Ende steht eine Liste ganz konkreter Massnahmen im (Schul-)Alltag.

Lara Kubli und Franziska Steinberger führten die 370 Schüler in das Thema ein und organisierten ein Workshop-​Programm.

«Wir haben die Chance, heute mit einem guten Beispiel voranzugehen. Man kann auch im Kleinen etwas bewirken», Patrick Meile, Rektor der Kantonsschule Obwalden. Auch aufgrund der Schulstreiks, an denen sich auch Schülerinnen und Schüler seiner Kantonsschule aktiv beteiligt hatten, hatte Patrick Meile den traditionellen Frühjahrsevent der Schule dem Thema Klima gewidmet. «Ich bin gefordert, andere Möglichkeiten zu finden, um dem Thema Platz zu schaffen.», so Patrick Meile.

Das myclimate Bildungsteam mit Lara Kubli und Franziska Steinberger führten dort die 370 Schüler in das Thema ein und organisierten ein Workshop-Programm. Die beiden Bildungsexpertinnen zeigten zuerst anhand von Daten und Beispielen die Wichtigkeit des 1,5°C Zieles auf. Mittels eines Quizes wurden die Schülerinnen und Schüler auf die Klimawirkung verschiedener Alternativen zum Beispiel beim Reisen sensibilisiert. Mehr als zwei Drittel der Schülerinnen und Schüler konnte die Frage, wie viel Mal weiter man mit einem «Budget» von einer Tonne CO₂ mit dem Zug als mit dem Auto kommt (Antwort: 25 Mal) beantworten.

myclimate Workshops: Statt mit dem Flugzeug mit dem Zug nach Budapest

Die anschliessenden Workshops wurden von myclimate konzipiert und von Sechstklässlerinnen und Sechstklässlern geleitet. Diese hatten zum Ziel, konkrete im (Schul-)Alltag umsetzbare Lösungen zu finden, um den CO₂-Fussabdruck zu senken. «Wir werden nun nicht mit dem Flugzeug nach Budapest fliegen, sondern fahren mit dem Zug», erzählt die Fünftklässlerin Nele Zehne. In anderen Gruppen wurden klimaschädigendes Konsumverhalten, das Essen in der Schulmensa oder der Verzicht auf PET-Flaschen diskutiert. Schulleiter Patrick Meile hatte bereits vor den Workshops eine nachhaltige Wirkung versprochen: «Wir werden an den Themen dran bleiben, zumindest an denen, die sich realistisch umsetzen lassen.»

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