my-M-Klimafonds – CO2-Kompensation in der Wertschöpfungskette

Seit Anfang 2018 kompensiert Migros alle Treibhausgasemissionen, die durch den Flugtransport ihrer Waren entstehen. Die Kompensation erfolgt in eigens entwickelten Klimaschutzprojekten, welche myclimate in der Lieferkette der Migros umsetzt, sowohl in der Schweiz als auch international.

So wird mit Hilfe eines Projekts die Produktion von Rindfleisch im nahen Rumänien anstatt in Übersee gefördert, welches die durch den Transport CO2-intensiven Importe aus Übersee ersetzen soll. Ein anderes Projekt unterstützt klimafreundlichen Reisanbau in Thailand. Mit diesem Projekt werden nicht nur die Treibhausgas-Emissionen reduziert, sondern mit der neuen Anbaumethode auch der Ertrag für die Bauern erhöht und das Know-How lokal gefördert. Die Abwicklung erfolgt über den my-M-Klimafonds. Die vom Fond finanzierten Projekte untermauern dabei das Ziel der Migros, die eigenen Emissionen langfristig zu reduzieren. 

Die potentiellen Projektansätze innerhalb der Wertschöpfungsketten der Migros sind zahlreich. So können neue Produktionen im näheren Ausland aufgebaut werden, die Importe von Produkten aus Überseeländern – und als deren Folge Flugtransportemissionen – überflüssig machen. Auch eine nachhaltige Gestaltung und bessere Flächennutzung beim Anbau von Kaffee oder Tee bietet viel Potenzial für wirksamen Klimaschutz mit hohem sozioökonomischen Nutzen. Auch in der Schweiz bestehen Möglichkeiten innerhalb der Migros-Lieferkette Potenziale für mehr Klimaschutz zu nutzen, diese werden aktuell ausgearbeitet.

Mehr über die Zusammenarbeit

my-M-Klimafonds – CO2-Kompensation in der Wertschöpfungskette


Als nachhaltigste Detailhändlerin der Welt ist es für die Migros essentiell, dass die CO2-Emissionen aus den Flugtransporten kontinuierlich reduziert und kompensiert werden. Wir sehen es als unsere Verantwortung, diese Emissionen in unserer eigenen Lieferkette einzusparen. Der my-M-Klimafonds ermöglicht uns, diese Pionierleistung umzusetzen. Die Stiftung myclimate unterstützt uns mit ihrer langjährigen Erfahrung bei der Umsetzung von Klimaschutz-Projekten und überprüft für uns, ob auch tatsächlich sämtliche CO2-Emissionen eingespart werden.

Thomas Paroubek, Leiter Direktion Nachhaltigkeit Migros

Frühere Zusammenarbeit

Vor einigen Jahren bilanzierte myclimate rund 900 Produkte der Migros hinsichtlich ihrer CO2-Emissionen. Die errechneten Daten wurden in einem übersichtlichen Farbschema auf das Produkt gedruckt. So konnten die Kundinnen und Kunden im Laden Produkte hinsichtlich ihres CO2-Fussabdrucks einfach vergleichen. Die Ergebnisse waren zugleich auf der Migipedia-Seite unter dem Suchwort «Klimadeklaration» zugänglich. Die CO2-Bilanz wurde über den gesamten Lebenszyklus eines Produktes erhoben. Mit der Bilanzierung und der transparenten CO2-Deklaration wurde seitens des MGB ein Versprechen der Generation M im Rahmen seiner Nachhaltigkeitsstrategie eingelöst. 

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