Was können wir gegen den Klimawandel tun?

Jeder kann zum Klimaschutz beitragen! Getreu dem Motto «Vermeiden, reduzieren und kompensieren» kann jeder Verantwortung für seinen eigenen ökologischen Fussabdruck übernehmen. Zu den wichtigsten alltäglichen Ursachen schädlicher Emissionen gehören Reisen mit dem Auto oder Flugzeug und Infrastrukturen, z.B. Heizung und Stromverbrauch.

Tipps, wie Sie mit einfachen, täglichen Massnahmen Ihren eigenen ökologischen und CO2-Fussabdruck reduzieren und so zum Klimaschutz beitragen:

Umweltfreundlicher reisen

  • Reisen mit öffentlichen Verkehrsmitteln verursachen weniger Treibhausgase, als Reisen mit dem Auto. Beispielsweise ist es in der Schweiz 25-mal besser, mit dem Zug zu fahren, als mit dem Auto. In Frankreich ist es 12,4-mal besser, in Deutschland ist es 3-mal besser, in Belgien 5,2-mal besser. Die Unterschiede sind auf die ursprüngliche Energiegewinnung zurückzuführen, die in diesen Ländern verwendet wird. Je nach dem resultierenden Strommix erzeugen Bahnfahrten mehr oder weniger klimaschädliche Emissionen.
  • Verzichten Sie wenn immer möglich aufs Fliegen. Flugreisen sind je nach Berechnung für 1-2% aller CO2-Emissionen verantwortlich und tragen so massgeblich zur Erderwärmung bei  (vgl. atag.org/facts-and-figures.html)
  • Voll besetzte Autos haben pro Person einen kleineren Energieverbrauch und verursachen deshalb weniger CO2-Emissionen, als ein Auto mit nur einem Insassen.
  • Kompensieren Sie das ausgestossene Kohlendioxid von nicht verhinderbaren Flugreisen und Autofahrten in einem hochwertigen Klimaschutzprojekt.

Energiespartipps für den Haushalt

  • Die Nutzung erneuerbarer Energiequellen, beispielsweise Wasserkraft, Windkraft und Solarenergie, trägt zur Reduzierung des CO2-Ausstosses bei.
  • Verwenden Sie Energiesparlampen.
  • Schalten Sie das Licht aus, wenn Sie einen Raum verlassen. So sparen sie nicht nur Strom, sondern auch Geld.
  • Die Vorbereitung und Erwärmung von Wasser ist energieaufwendig. Daher ist eine kurze Dusche klimafreundlicher als ein Vollbad.
  • Das Ausschalten des Standby-Betriebs eines Fernsehers oder PC trägt zur Reduktion des Energieverbrauchs bei.
  • Kühlschränke und andere Geräte der Kategorie A+ oder A++ sind wesentlich effizienter als Geräte ohne Energieeffizienzzeichen.
  • Feuchte Luft muss nicht unbedingt mit einem elektrischen Gerät hergestellt werden. Häufig reicht es aus, ein feuchtes Handtuch über die Heizung zu hängen oder einen Wasserbehälter im Zimmer aufzustellen.
  • Ständig geöffnete Fenster bedeuten beim Heizen einen hohen Energieverbrauch. Es ist effizienter, die Räume regelmäßig aber kurz zu lüften.
  • Senkt man die Raumtemperatur um 1 °C, kann man dadurch mindestens 4 Prozent Energie sparen. Und Ihre Heizkosten sinken ebenfalls.
  • Die Einstellung des Warmwasserbereiters auf 60 °C trägt dazu bei, Energie zu sparen.
  • Geringere Waschtemperaturen reduzieren den Energieverbrauch. Mit modernen Waschmitteln werden Ihre Kleider auch bei tiefer Wassertemperatur sauber.
  • Wäsche zum Trocknen aufhängen, anstatt sie in einer Maschine zu trocknen, trägt zur Reduzierung der Treibhausgasemissionen bei.
  • Kochen mit aufgelegtem Topfdeckel spart Energie.
  • Berechnen und kompensieren Sie die CO2-Emissionen, die Sie mit Ihrem Haushalt trotz Sparmassnahmen durch Stromverbrauch und Heizung verursachen.

Unterstützen Sie Politikerinnen und Politiker, die sich lokal und global für eine nachhaltige Klimapolitik einsetzen. Auch mit Ihrem täglich Konsumverhalten können Sie die Erwärmung der Erdatmosphäre bremsen, indem Sie klimafreundliche Produkte, Marken und Dienstleister wählen.

Quelle: mobitool.ch

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