Von der Bonbonproduktion bis zum Transport – Nachhaltigkeit bei Ricola

Die Kräuterbonbons der Schweizer Kultmarke sind wohltuend für Hals und Stimme. Als Familienunternehmen mit Sitz in Laufen BL hat sich Ricola international etabliert und vertreibt seine Kräuterspezialitäten mittlerweile in 45 Ländern. Doch für Ricola geht es nicht nur um wirtschaftlichen Erfolg – das Unternehmen ist sich seiner Verantwortung gegenüber Umwelt und Gesellschaft bewusst und handelt dementsprechend. Im Laufe der langjährigen Partnerschaft mit myclimate wurden bereits mehrere erfolgreiche Maßnahmen zur Nachhaltigkeit umgesetzt.

Das Thema Nachhaltigkeit spielt in der gut 90-jährigen Geschichte von Ricola seit jeher eine zentrale Rolle. So fördert der Kräuterhersteller etwa den Anbau von Kräutern gemäß den Standards von Bio Suisse und minimiert dank der Wahl lokaler Lieferanten auch seine Transportwege. Die Fassade des Kräuterzentrums in Laufen besteht aus Lehm und Erde, wodurch Energie durch Wärmeregulierung gespart wird. Die Photovoltaik-Anlage auf dem Dach des Zentrums deckt zudem rund die Hälfte des elektrischen Energiebedarfs ab. Bei der Vertiefung seiner Nachhaltigkeitsstrategie setzt Ricola bereits seit mehreren Jahren auf die Zusammenarbeit mit myclimate. So hilft myclimate Ricola, seine Emissionen besser zu verstehen und liefert Verbesserungsvorschläge in den Bereichen Transport, aber auch im Produktdesign und bei der Weiterbildung der Lernenden. 

 

Von der Bonbonproduktion bis zum Transport 

Bereits im Jahr 2015 hat myclimate erstmals eine umfassende Ökobilanz, auch Life Cycle Assessment (LCA), des ersten Ricola Produktes berechnet. Dabei wurden die Umweltauswirkungen einer Box Zitronenmelisse-Bonbons von der Extraktion der Rohmaterialien bis zur Entsorgung der Verpackung systematisch erfasst. Die Klimabilanz zeigte beispielsweise, dass Süßstoffe wie Isomalt und auch Zucker einen relativ hohen CO2-Ausstoß mit sich bringen. Mit der Wahl und dem Bezug der Rohstoffe versucht Ricola kontinuierlich Ressourcen einzusparen. 

Gleichzeitig wurde auch der Corporate Carbon Footprint (CCF) berechnet, der alle relevanten Treibhausgasemissionen des Unternehmens selbst umfasst. Hierbei wurde deutlich, dass bei Ricola als globales Unternehmen allen voran beim Transport ein deutliches Einsparpotenzial besteht. Neu setzt Ricola deshalb auf die Wahl von Biodiesel im Schiffstransport. Ergänzend führte das Unternehmen diverse Tests durch, um Auslastungen im LKW-Transport zu optimieren und Transportwege generell zu minimieren. So konnten die Emissionen in diesem Bereich entscheidend gesenkt werden. 

Ricola strebt bis Ende 2023 die Zertifizierung als Benefit Corporation (B Corp) an. Diese Zertifizierung belegt, dass das Unternehmen nachweislich die höchsten Standards in den Bereichen der Sozial- und Umweltverträglichkeit, der Unternehmensverantwortung und der Transparenz erfüllt. 

Ricola fördert Nachwuchskräfte  

Für Ricola gehört nachhaltiges Denken und Handeln als zukunftsorientierte Arbeitgeberin zum Selbstverständnis. Das Unternehmen will aber nicht nur die größten CO2-Posten verringern, sondern versucht ebenfalls, die täglichen Arbeitsprozesse hinsichtlich Emissionen zu optimieren. Inputs und Ideen dazu kommen oftmals direkt aus den Abteilungen, was deutlich macht, wie tief das Thema bei Ricola verankert ist.  

Weil dabei möglichst viele Mitarbeitende miteinbezogen werden sollen, führte das Unternehmen 2022 erstmals die Company Challenge von myclimate durch. Die myclimate Company Challenge erlaubt Unternehmen, ihre Lernenden in den unternehmerischen Kilmaschutz einzubeziehen und von den Ideen und Lösungen ihrer Nachwuchskräfte zu profitieren. Im Rahmen eines unternehmensinternen Wettbewerbs planten Lernende konkrete Nachhaltigkeitsprojekte, um diese idealerweise auch umzusetzen. Bei der Company Challenge von Ricola nahmen insgesamt 13 engagierte Lernende teil und entwickelten kreative Projekte aus verschiedensten Themengebieten – von nachhaltigen Verpackungslösungen über effektive Maßnahmen zur Reduzierung von Foodwaste bis hin zur Nutzung erneuerbarer Energien. Besonders beeindruckte die Jury das Projekt des Siegerteams, das sich darauf konzentrierte, Abfälle bei der Bonbonproduktion zu minimieren.  

 

Quellen: 

 

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Sven Focken-Kremer

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