myclimate pflanzt 2300 Jubiläumsbäume

Zur Feier des 20-jährigen Jubiläums hat das myclimate-Team im November in mehreren Wäldern in der Schweiz und in Deutschland Bäume gepflanzt. Damit konnte myclimate lokale Klimaschutzprojekte ihrer Partner tatkräftig unterstützen. Die myclimate-Partnerorganisationen im Bereich «Landnutzung und Wald» legen grossen Wert auf die Förderung der Biodiversität, ob in der Stadt oder auf dem Land. Sie setzen sich mit ihrer Arbeit für eine zukunftsgerichtete Diversifizierung der Wälder ein.

Das myclimate Team beim Bäume pflanzen.

Stolz auf das erzielte Ergebnis. Foto: Sebastian Eppler

Wälder sind enorm wichtige Ökosysteme, die unser menschliches Leben aufrecht erhalten, indem sie das Treibhausgas Kohlenstoffdioxid (CO₂) binden und dabei Sauerstoff erzeugen. Zudem bilden sie Lebensraum für viele seltene und gefährdete Tier- und Pflanzenarten, fungieren als Wasserspeicher und liefern mit dem Holz einen wichtigen erneuerbaren Baustoff. Rund 100 myclimate Mitarbeitende aus der Schweiz und aus Deutschland konnten im Rahmen von Baumpflanzaktionen bei zwei verschiedenen Projektpartnern die wichtige Waldbedeutung vor Ort selbst miterleben und die Forstbetriebe aktiv unterstützen. 

Das Team von myclimate Schweiz hat beim langjährigen myclimate-Partner, dem Forstbetrieb Bucheggberg, mit dem das Klimaschutzprojekt “Klimaoptimierte Waldbewirtschaftung im Kanton Solothurn” umgesetzt wird, rund 900 Bäume gepflanzt und jeweils mit einem Einzelschutz aus Holz gegen Wildschäden geschützt. Gemeinsam mit dem Revierförster und seinem Team entstand auf einem Borkenkäfer-Schadbereich so eine Versuchsfläche für einen klimaresilienten Wald. 18 unterschiedliche Baumarten sollen so in Zukunft auf ihre Eignung für die Anpassung des Waldes an den Klimawandel geprüft werden.  

In Deutschland wurde das Projekt “Hessenforst” besucht. Der Wald dort leidet wie viele andere Forste in Deutschland unter den Auswirkungen des Klimawandels wie Hitzeperioden, Borkenkäferschäden und Stürmen. Teils liegen riesige Waldflächen brach. Insgesamt pflanzten die Mitarbeitenden gut 1400 Stieleichen- und Sommerlindensetzlinge auf einer Fläche von ca. 1,5 Fussballfeldern, um den Wald klimaresilienter zu machen. Die insgesamt fünf dafür geplanten Baumarten können nicht nur besser mit Trockenheit umgehen, sondern sind auch für den Borkenkäfer unattraktiv, erklären die Revierförsterin und die Lehrlinge vor Ort den Mitarbeitenden.   

Durch das Pflanzen der insgesamt 2300 jungen Bäume sowie dem Aufbau und der Pflege wertvoller Partnerschaften möchte myclimate etwas Bleibendes schaffen und verfolgt damit das Ziel, eine klimafreundliche und enkeltaugliche Zukunft aufzubauen. 

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