Swiss Olympic und myclimate ziehen erste Bilanz – mit erfreulichen Ergebnissen

Drei Jahre nach der Gründung des Swiss Olympic Klimafonds zeigt sich, wie viel im Sport für den Klimaschutz bewegt werden kann. Über 50 Reduktionsmaßnahmen in 20 Sportarten wurden bereits umgesetzt, vier Klimaschutzprojekte in der Schweiz und im globalen Süden gefördert. Der Fonds hat sich als wirkungsvolles Instrument für das Klimaengagement in Schweizer Sportverbänden, -vereinen und -events etabliert.

Der Klimawandel stellt insbesondere Wintersportarten vor enorme Herausforderungen: Ausbleibender Schneefall selbst in höheren Lagen setzt sowohl Tourismus als auch Sportbranche unter Druck. Gleichzeitig bietet der Sport eine einzigartige Plattform, um Menschen aus verschiedenen Kulturen für gemeinsame Ziele zu vereinen: Etwa den Schutz unseres Klimas. Genau hier setzt der Swiss Olympic Klimafonds an.

Mit dem Swiss Olympic Klimafonds nutzt Swiss Olympic seine Rolle als Dachorganisation, um Verantwortung zu übernehmen und gezielt Maßnahmen für mehr Nachhaltigkeit im Sport umzusetzen. Gemeinsam mit myclimate wurde deshalb 2023 der Swiss Olympic Klimafonds gegründet.


Vom Wunsch zur Umsetzung: Klimaschutz durch gezielte Förderung  

Das Prinzip ist einfach: Die eine Hälfte der Fondsmittel, getragen von Sportorganisationen und Partnerunternehmen, fließen direkt in CO₂-reduzierende Massnahmen im Sportalltag. Beispielsweise konnten schon diverse Fussballclubs von Energieberatungen profitieren oder der besonders nachhaltige Bau des Beachvolleyball-Zentrum «Home of Beach» in Bern wurde finanziell unterstützt.
Auch im Bereich Reisen zeigen sich Fortschritte: Teams wie Swiss Aquatics oder das U20-Rugby-Team nutzen dank Fondsunterstützung vermehrt den Zug anstelle des Flugzeugs, eine einfache, aber wirksame Maßnahme zur Emissionsreduktion.  
Die andere Hälfte der Mittel wird zur Förderung von Klimaschutzprojekten durch myclimate verwendet – lokal und global. Ein Vorzeigeprojekt: der Ersatz von Dieselgeneratoren durch innovative, elektrisch betriebene Stromerzeugungsgeräte. Bei den Mountainbike-Weltmeisterschaften 2025 in Crans-Montana kamen diese emissionsarme Batteriesysteme für die TV-Übertragung zum Einsatz: eine Innovation, die mehrere Tonnen CO₂ einspart. Ein weiteres Beispiel aus dem aktuellen Wintersport: Dank der Unterstützung des Swiss Olympic Klimafonds können Bergbahnen ihre Pistenfahrzeugflotte schrittweise auf elektrische Alternativen umstellen.


Internationale Anerkennung für ein zukunftsweisendes Modell

Auch international sorgt der Swiss Olympic Klimafonds für Aufmerksamkeit: 2024 wurde er vom Internationalen Olympischen Komitee mit dem Climate Action Award ausgezeichnet – als innovatives Modell, das viele Einzelpersonen erreicht, zum Mitmachen motiviert und das Thema Klimaschutz im Sport verankert.
Angelika Siegfried, Fachspezialistin für Raum und Umwelt bei Swiss Olympic, bringt es auf den Punkt:

Im Sport zählt der Kampfgeist – auch beim Klimaschutz. Wir dürfen nicht aufgeben, sondern weiter dafür kämpfen, unseren Planeten in bestmöglichem Zustand an die nächsten Generationen weiterzugeben. Ich freue mich, mit myclimate weiterhin starke Maßnahmen und wirkungsvolle Projekte umzusetzen.

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