Die freiwillige CO2-Kompensation mit myclimate liegt im Trend

Über die frei zugänglichen Webrechner von myclimate wurden im Jahr 2021 fast 70’000 Tonnen CO2 kompensiert. In einem durch die Pandemie unsicheren Umfeld haben so dennoch viele Menschen und Unternehmen Verantwortung für die eigenen CO2-Emissionen übernommen.

Grafik: myclimate

Stephen Neff, CEO myclimate, kommentiert das Webrechnerergebnis 2021: «Die gewaltige Nachfrage nach Klimaschutz, die wir auf Unternehmensseite sehen, zeigt sich auch auf der Privatkundenseite.».

 

Freiwillige CO2-Kompensation in Zahlen

Im vergangenen Jahr erzielten die myclimate-Webrechner einen Gesamtumsatz von 1,98 Millionen Euro. Das entspricht einer Steigerung im Vergleich zum Vorjahr von sechs Prozent und dem zweitbesten Ergebnis der nun 20-jährigen Geschichte von myclimate. 2018 hatten die Webrechner erstmals mehr als eine Million Euro an Umsatz erwirtschaftet. Insgesamt haben Kund*innen mehr als 68'000 Tonnen CO2-Emissionen auf allen myclimate-Webrechnern kompensiert. Mit rund 1,74 Millionen Euro Umsatz war die myclimate-Plattformco2.myclimate.org 2021 der mit Abstand stärkste Kanal, das restliche Volumen wurde durch API-Integrationen von Drittanbietern generiert.

Die höchsten Umsätze und Kompensationen entfielen wie schon 2020 auf die Spendenrechner. Auf diesem Kanal kompensieren beziehungsweise spenden Privatpersonen und Organisationen, ohne vorab eine konkrete Berechnung zum Beispiel für Flüge getätigt zu haben. Im Jahr 2021 wurden hier 29'000 Tonnen CO2 im Wert von 800'000 Euro ausgeglichen (plus 25 Prozent im Vorjahresvergleich), was 40 Prozent des Gesamtumsatzes der Webrechner entspricht. Der Flugrechner, welcher bis 2019 stets mehr als die Hälfte der Kompensationsumsätze stellte, trug als zweitstärkster Kanal 425’000 Euro zum Ergebnis bei, was einen Ergebnisanteil von 21 Prozent bedeutet, aber einen Rückgang von 16 Prozent im Vorjahresvergleich darstellt. Die Kompensationen waren hier Corona-bedingt nach einem sehr starken ersten Quartal 2020 dauerhaft eingebrochen. «Dass die Umsätze des bisherigen Hauptkanals, des Flugrechners, stagnieren, liegt an den durch die Pandemie bedingten eingeschränkten und geänderten Geschäfts- und Privatreisetätigkeiten. Für das Klima bedeutet das eine positive Entwicklung», kommentiert Stephen Neff.

Drittbeliebtester Rechner war der myclimate-Autorechner mit einem Umsatzanteil von 12 Prozent. Das prozentual stärkste Wachstum gab es mit einer Steigerung um 80 Prozent auf dem Firmenrechner zu verzeichnen. Vor allem Kleinunternehmen nutzen die Möglichkeit, über diesen Rechner ihre Emissionen zu ermitteln und diese auszugleichen. Die Spenden und Kompensationen kamen 2021 aus 56 verschiedenen Ländern. Der überwiegende Anteil hiervon stammte jedoch aus der Schweiz.

Das vollständige Finanzresultat inklusive der Unternehmenskompensationen und der Umsätze aus den Beratungsdienstleistungen und den Bildungsprojekten wird myclimate nach Jahresabschluss und Revision im Frühjahr 2022 im Jahresbericht publizieren. Dieser wird, wie sämtliche Jahresberichte der Vergangenheit, allen Interessierten auf der myclimate Webseite zugänglich gemacht:

myclimate Jahresberichte

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