Naturbasierte CO₂-Entfernung – starke Verbündete im Rennen gegen die Zeit

Naturbasierte CO2-Enfernungsprojekte entziehen über die Photosynthese CO2 aus der Atmosphäre und speichern den Kohlenstoff in Biomasse, in Böden oder verbaut als Baustoffe in Gebäuden über relevante Zeiträume (mehrere Jahrzehnte – teils Jahrhunderte). Durch die sofortige Entnahme von CO2 in diesen Projekten kann die Klimaerwärmung bereits heute verlangsamt werden. Dadurch gewinnen wir Zeit und mindern wirksam den Adaptationsdruck (Anpassung an den Klimawandel) – vorausgesetzt, Emissionsreduktionen und der Aufbau dauerhafter Senken laufen parallel.

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Kohlenstoff speichern – Wirkung entfalten

Naturbasierte CO₂-Entfernung leistet einen messbaren Beitrag zu Netto-Null, indem sie Kohlenstoff über Jahrzehnte (teils Jahrhunderte) in Biomasse oder Böden binden. Sie verschaffen dem Klimasystem dringend benötigte Zeit: Während der Kohlenstoff z. B. in Holz, Moorflächen oder einem ausgewachsenen Wald gespeichert ist, können weitere, permanente Speicherlösungen aufgebaut werden. Ohne diese Projekte würde sich die Erderwärmung deutlich schneller beschleunigen, der Anpassungsdruck (Adaptation) wäre deutlich höher. Wichtig ist, dass die Speicherdauer transparent ausgewiesen wird. Nur so bleibt die Klimawirkung glaubwürdig.  

Projekte mit effektiv umgesetzter naturbasierter CO2-Entfernung tragen zudem wirkungsvoll zur Wiederherstellung von Ökosystemen bei und stärken deren Resilienz. Sie leisten damit wichtige Beiträge zur Biodiversität aber auch zu den Lebensgrundlagen der Menschen in den Projektregionen.  

myclimate setzt bei der Auswahl insbesondere auf Ansätze wie klimaresilienten Waldaufbau oder Agroforstwirtschaft: Hier wird CO₂ über Photosynthese aus der Luft entnommen, Kohlenstoff in Vegetation und Böden gespeichert und gleichzeitig Biodiversität sowie die Stabilität lokaler Ökosysteme gefördert. Ergänzend kommen technologische Speicherlösungen zum Einsatz – etwa biogene Baustoffe wie Holz, Hanfziegel oder Pflanzenkohle-Beton –, die biogenen Kohlenstoff langfristig binden und ihn über die Lebensdauer eines Gebäudes hinweg stabil halten. 

Ausgewählte Klimaschutzprojekte

Die wichtigsten Vorteile im Überblick

Planbare Sofortwirkung 
Transparent eingebettet in eine Klimastrategie sind naturbasierte Senkenprojekte ein sinnvoller Baustein auf dem Weg zu Netto-Null. 
 

Skalierbarkeit für unmittelbare Erfolge 
Besonders geeignet, um kurzfristige Emissionsziele zu erreichen und Wirkung sichtbar zu machen.

Zusätzliche Umwelt- und Sozialvorteile 
Naturbasierte Projekte fördern die Biodiversität, den Wasserschutz und die Resilienz lokaler Gemeinschaften. 
 

Starke kommunikative Wirkung 
Projekte mit Naturbezug sind greifbar, bildstark und schaffen Vertrauen bei Anspruchsgruppen. Mit dem Aufbau eines naturbasierten Projektportfolios kann gesellschaftliche Verantwortung für das Erreichen der Netto-Null-Ziele glaubwürdig übernommen werden.

Biogene Baustoffe sind als CO₂-Entferner im Gebäudesektor die nächste große Notwendigkeit auf dem Weg zu Netto-Null. Die Materialien können dabei nicht nur nachhaltig hergestellt werden und das Raumklima eines Gebäudes verbessern, sondern nach Ende der Lebensdauer beinahe vollständig rezykliert werden. CO₂-Speicher, weniger CO₂-Emissionen und Kreislaufwirtschaft – die Bauwende bringt rundum Vorteile 

Moritz Bandhauer, Senior Projektleiter Inlandprojekte

Warum myclimate?

Not-for-profit:
Glaubwürdiger, ausschliesslich auf Wirkung zielender Partner mit über 20 Jahren Erfahrung 
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Global vernetzt:
Projekte in über 40 Ländern und Kontakte zu Projektentwicklern weltweit
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Impact orientiert:
Fokus auf messbare Klimawirkung und nachhaltige Entwicklung (SDG) 
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Anerkannte Standards: 
Zertifizierte Projekte (bspw. Gold Standard, Plan Vivo, VCS, CSI, BAFU, BFE)
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Verifizierung & Monitoring:
Regelmäßige Monitorings der Projektaktivitäten und externe Verifizierung
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Nähe zu Projekten:
Prüfung von Projektideen und Partnern vor Ort. Co-Entwickler hochwertiger Klimaschutzprojekte
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