Was sind Science-Based Targets (SBT)?

SBT sind ein neuer Ansatz, Emissionsreduktionsziele für Unternehmen festzulegen. Im Gegensatz zu herkömmlichen «potential-based targets» folgen SBTs einem «top-down» Ansatz und konzentrieren sich auf die Menge an Emissionen, die reduziert werden muss, um die Ziele des Pariser Abkommens – die Begrenzung der globalen Erwärmung auf 1,5°C – zu erreichen.

Die treibende Kraft hinter SBTs ist die Science-Based Targets Initiative (SBTi), eine gemeinsame Initiative von CDP, UNGC, WRI und WWF. Sie entwickelt Methoden und Kriterien für SBTs und validiert Unternehmensziele. Solche Ziele müssen zwischen 5 und 15 Jahren dauern und Scope 1 und 2 gemäss dem Greenhouse Gas Protocol Standard abdecken. Wenn die Scope 3-Emissionen eines Unternehmens mehr als 40 % seiner gesamten Scope 1-, Scope 2- und Scope 3-Emissionen abdecken, müssen die Ziele auch Scope 3 abdecken.

Science-based Targets - Grafik zur Beschreibung der3 scopes

Darüber hinaus müssen sich die Unternehmensziele auf Emissionsreduzierungen innerhalb der eigenen Wertschöpfungskette konzentrieren. Offsets sowie vermiedene Emissionen werden nicht zu den Science-Based Targets angerechnet, können aber eine Option für einen finanziellen Beitrag zur Emissionsreduktion über die SBTs hinaus sein.

Werfen Sie einen Blick auf die SBTi-Kriterien für detailliertere Informationen.

Das Setzen von wissenschaftsbasierten Zielen hat viele Vorteile für Unternehmen, wie z. B. Markenreputation, erhöhte Innovation oder effektive Einsparungen. Unternehmen können SBTs auch dann setzen, wenn sie bereits ein Emissionsreduktionsziel haben.

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Quellen: Science Based Targets Initiative (SBTi) 2021

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