myclimate Print-Portfolio Brasilien / Schweiz

Eine Kombination aus Swissness und nachhaltiger FSC-Waldwirtschaft – das exklusive Portfolio für die Druckbranche

Ein Teil der Emissionsreduktionen wird in der Schweiz generiert, und zwar durch den Betrieb von Biogasanlagen. Diese nutzen landwirtschaftlichen Hofdünger wie Mist und Gülle für die Produktion von Strom und Wärme und vermindern gleichzeitig klimaschädliche Methanemissionen. Der andere Teil des Portfolios beinhaltet Emissionsreduktionszertifikate aus einem Klimaschutzprojekt in Brasilien. Dort wird Wald, nicht zuletzt Rohstofflieferant für die Papierindustrie, gemäss den FSC-Richtlinien nachhaltig bewirtschaftet und der anfallende Holzabfall verwendet, um Strom aus nachwachsenden Rohstoffen zu erzeugen.

 

Durch den Bau und Betrieb zweier landwirtschaftlicher Biogasanlagen in den Kantonen Luzern und Aargau werden Strom und Wärme produziert und gleichzeitig Methanemissionen vermieden. Für kleinere landwirtschaftliche Biogasanlagen ist die Rentabilitätsschwelle nur schwer zu erreichen. Einnahmen aus den CO2-Zertifikaten ermöglichen erst die Realisierung dieser landwirtschaftlichen Biogasanlagen. In den Biogasanlagen des Projektes werden tierische Exkremente vom Bauernhof und organische Abfälle aus anderen Quellen in einem Gärtank vergärt. Das dadurch gewonnene Biogas wird in einem Blockheizkraftwerk in Strom und Wärme umgewandelt. Der produzierte Strom wird ins Netz eingespeist, die Wärme wird im Vergärungsprozess der Biogasanlage eingesetzt und zum Heizen von Gebäuden verwendet. Zum Schluss wird der Gärrest als wertvoller Dünger auf die umliegenden Felder verteilt. Landwirtschaftliche Biogasanlagen produzieren aber nicht nur erneuerbare Energie, sie vermeiden auch Methanemissionen, die bei der Lagerung von Hofdünger entstehen. 

 

Mit dem Klimaschutzprojekt in der brasilianischen Region Amazonas unterstützt myclimate die Umstellung von Diesel auf klimafreundliche FSC-Holzschnitzel für die Stromproduktion. Das Projekt ersetzt mehrere Dieselgeneratoren und versorgt die rund 80'000 Einwohner der Stadt mit klimafreundlichem Strom. Für die Erzeugung des Stroms werden jährlich rund 100'000 Tonnen Holz benötigt. Diese werden in Form von Holzabfällen und Sägemehl aus der Sägerei geliefert. All diese Holzabfälle stammen gemäss den FSC-Richtlinien aus nachhaltiger Waldwirtschaft. Vor Inbetriebnahme der Anlage rotteten diese Holzabfälle in grossen Stapeln auf dem Gelände. Durch die nachhaltige Verwendung konnte daher auch eine Reduktion des Treibhausgases Methan erzielt werden.

 

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