Value-Chain-Projekte reduzieren die Klimawirkung gezielt innerhalb der eigenen Wertschöpfungskette, mit einem Fokus auf die vor- und nachgelagerten Emissionen (Scope 3). Sie wirken also genau dort, wo bei den meisten Unternehmen der größte Teil des CO₂-Fußabdrucks anfällt. Sie sind entscheidend für die Dekarbonisierung in Ihrer glaubwürdigen Netto-Null-Strategie und stärken gleichzeitig Lieferbeziehungen und Produktverantwortung.
Bei vielen Unternehmen machen die vor- und nachgelagerten Emissionen (Scope 3) über 75 % der Gesamtemissionen aus. Value-Chain-Projekte setzen genau hier an: in Ihrer vor- und nachgelagerten Wertschöpfungskette. Zum Beispiel durch regenerative Landwirtschaft, Agroforstwirtschaft, effizientere Logistik oder Prozessoptimierung. Initiativen wie die SBTi betonen, dass Maßnahmen in der Wertschöpfungskette unerlässlich sind, um Netto-Null-Ziele realistisch zu erreichen.
Darüber hinaus haben Value-Chain-Projekte eine hohe strategische Bedeutung: Sie senken Emissionen, verbessern die Resilienz globaler Lieferketten, steigern die Wettbewerbsfähigkeit und helfen dabei, wachsende regulatorische Anforderungen zu erfüllen (z.B. SBTi, CSRD, Kundenanforderungen).
Wichtig: Im Unterschied zu anderen myclimate-Projekten entstehen dabei keine handelbaren CO₂-Zertifikate. Die Klimawirkung wird exklusiv dem investierenden Unternehmen angerechnet und kann so in der jährlichen Berichterstattung ausgewiesen werden.
Reduktion im Kern der Wertschöpfungskette
Scope-3-Emissionen gezielt senken – eine zentrale Voraussetzung auf dem Weg zu Netto-Null, global wie unternehmensbezogen.
Regulatorische Anforderungen erfüllen
Die Finanzierung von Value-Chain-Projekten unterstützt SBTi-konforme Scope-3-Strategien und entspricht neuen Berichtspflichten.
Lieferketten stärken und absichern
Projekte fördern Innovation und Kooperation mit Lieferpartnern und erhöhen die Klimaresilienz etwa im Kaffee-, Kakao- oder Reisanbau.
Glaubwürdigkeit und Reputation steigern
Wer in die eigene Lieferkette investiert, zeigt Verantwortungsbewusstsein für indirekte Emissionen und unterstreicht langfristiges Engagement.
FAQ: Was muss ein Unternehmen bei der Auswahl wirksamer Klimaschutzprojekte beachten?
Not-for-profit:
Glaubwürdiger, ausschliesslich auf Wirkung zielender Partner mit über 20 Jahren Erfahrung
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Global vernetzt:
Projekte in über 40 Ländern und Kontakte zu Projektentwicklern weltweit
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Impact orientiert:
Fokus auf messbare Klimawirkung und nachhaltige Entwicklung (SDG)
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Anerkannte Standards:
Zertifizierte Projekte (bspw. Gold Standard, Plan Vivo, VCS, CSI, BAFU, BFE)
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Verifizierung & Monitoring:
Regelmäßige Monitorings der Projektaktivitäten und externe Verifizierung
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Nähe zu Projekten:
Prüfung von Projektideen und Partnern vor Ort. Co-Entwickler hochwertiger Klimaschutzprojekte
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