FAQ

Klimawandel

Was ist der Klimawandel?

Über Jahrmillionen hat das globale Klima stets Schwankungen aufgewiesen. Seit dem Beginn der Industrialisierung hat sich aber die Zusammensetzung der Atmosphäre durch die Emissionen von Treibhausgasen verändert. Diese von Menschen verursachte Erwärmung verstärkt den natürlichen Treibhauseffekt und führt zu einem spürbaren Wandel des Klimas. Diese Erderwärmung wirkt sich erheblich auf Mensch und Natur aus.

Mehr dazu

Was sind die Ursachen des Klimawandels?

Die globale Klimaerwärmung der letzten 50 Jahre ist laut dem Weltklimarat IPCC eindeutig auf den Menschen zurückzuführen. Aufgrund der ausgestossenen Emissionen durch die Verbrennung fossiler Energieträger, also von Erdöl, Erdas und Kohle, sowie durch die menschliche Landnutzung wird der natürliche Treibhauseffekt verstärkt.

Mehr dazu

Was ist der anthropogene Treibhauseffekt?

Der anthropogene Treibhauseffekt ist auf vom Menschen emittierte Treibhausgase zurückzuführen, die den natürlichen Treibhauseffekt verstärken. Dadurch kommt es zur Erderwärmung. Dieser spürbare Wandel des Klimas wirkt sich erheblich auf Mensch und Natur aus.

Mehr dazu

Was sind die Folgen des Klimawandels und der globalen Erwärmung?

Der Klimawandel verändert das Temperaturgleichgewicht der Erde und hat weitreichende Auswirkungen auf Mensch und Umwelt. Man unterscheidet direkte und indirekte Folgen des Klimawandels. Kipppunkte im Klimasystem mit unvorhersehbaren und unwiderrufbaren Folgen könnten schon bald erreicht werden.

Mehr dazu

Was sind Treibhausgase?

Treibhausgase sind diejenigen Gase in der Erdatmosphäre, die den sogenannten Treibhauseffekt produzieren. Die meisten Treibhausgase können einen natürlichen, aber auch einen anthropogenen (menschengemachten) Ursprung haben.

Mehr dazu

Was ist der Treibhauseffekt?

Der Treibhauseffekt ist grundsätzlich ein natürlicher Prozess, der die Temperatur auf der Erde massgeblich bestimmt. Allerdings steigt seit Beginn der Industrialisierung das Vorkommen langlebiger Treibhausgase drastisch.

Mehr dazu

Was ist und wodurch entsteht CO₂?

Kohlenstoffdioxid (CO₂) ist ein farb- und geruchloses Gas, das als Teil des Kohlenstoffkreislaufs natürlicher Bestandteil unserer Luft ist.

Mehr dazu

Wie viel ist eine Tonne CO2?

Durchschnittlich verursacht eine in der Schweiz lebende Person 14 Tonnen CO2 pro Jahr. Im internationalen Vergleich hat die Schweiz somit einen überdurchschnittlich hohen CO2-Ausstoss pro Kopf. Doch was bedeutet es überhaupt, eine Tonne CO2 zu verursachen und was kann man sich darunter vorstellen? myclimate macht den Vergleich.

Mehr dazu

Was sind CO2-Äquivalente?

CO2-Äquivalente (CO2e) sind eine Masseinheit zur Vereinheitlichung der Klimawirkung der unterschiedlichen Treibhausgase.

Mehr dazu

Wie gross ist der CO₂-Ausstoss der Schweiz?

Für den internationalen Vergleich von CO2-Emissionen sind drei verschiedene Emissionsgrössen der einzelnen Länder relevant: die direkten CO2-Emissionen, die importierten CO2-Emissionen und der Pro-Kopf-Ausstoss eines Landes. Aktuelle Zahlen zu den drei Emissionsgrössen zeigen: Die Schweiz zählt zu den grössten Verursachern von CO2-Emissionen.

Mehr dazu

Was ist das Klima?

Für Wissenschaftler*innen umfasst der Begriff «Klima» Wetterlagen über einen langen Zeitraum. Obwohl dieser Begriff etwas abstrakt ist, ist seine Wirkung sehr real. Was ist der Unterschied zwischen Wetter und Klima? Und was sind die Klimafaktoren und -​treiber?

Mehr dazu

Klimapolitik und Klimaschutz

Was ist Nachhaltigkeit?

Die ökologische Definition von Nachhaltigkeit stammt aus dem sogenannten Brundtland-Bericht aus dem Jahre 1987 und beschreibt eine nachhaltige Entwicklung als eine solche, die die Bedürfnisse der Gegenwart befriedigt, ohne dabei die Zustände zukünftiger Generationen zu beeinträchtigen.

Mehr dazu

Was sind die 17 Ziele für nachhaltige Entwicklung (SDGs)?

Die Ziele für nachhaltige Entwicklung (Sustainable Development Goals, SDGs) sind allgemeine, universelle Ziele für alle Mitgliedstaaten der UN, die als Nachfolger der Millenium Goals im September 2015 beschlossen wurden. Alle Menschen auf der Welt sollen bis zum Jahr 2030 in einer faireren, wohlhabenderen und friedlicheren Gesellschaft leben können.

 

Mehr dazu

Wie misst myclimate die erreichten Beiträge zu den SDGs?

In der Planung und Ausgestaltung der Klimaschutzprojekte legt myclimate besonderen Wert auf positive Auswirkungen, die neben einer Reduktion der Treibhausgase ganzheitlich zu einer Verbesserung der ökologischen, sozialen und ökonomischen Situation in unseren Partnerländern beitragen. Diese vielfältigen Entwicklungswirkungen werden von uns in Form ihres Beitrages zu den SDGs gemessen.

Mehr dazu

Was sind Klimaschutzprojekte?

Klimaschutzprojekte fördern den Einsatz erneuerbarer Energien, realisieren Energieeffizienzmassnahmen oder reduzieren den Methanausstoss. Dies kann durch technologische Fortschritte, die Filterung von Treibhausgasen aus Kraftwerken und Produktionsanlagen, aber auch durch Aufforstung und andere geeignete Massnahmen in der Landwirtschaft erfolgen.

Mehr dazu

Welche Standards erfüllen die myclimate Klimaschutzprojekte?

myclimate wendet bei der Auswahl und Gestaltung der eigenen Klimaschutzprojekte nur die strengsten, unabhängigen Qualitätsstandards an. Internationale Projekte werden vor allem nach Gold Standard und Plan Vivo, ausgewählte Projekte auch nach VCS (inkl. CCB und/oder SD-Vista) zertifiziert. Schweizer Projekte werden nach den Richtlinien des Bundesamtes für Umwelt (BAFU)/Bundesamt für Energie (BFE) oder den CH VER (Voluntary Emission Reductions)-Guidelines zertifiziert.

Mehr dazu

Was sind sinnvolle Massnahmen gegen den Klimawandel als Privatperson?

Jeder und jede kann zum Klimaschutz beitragen! Getreu dem Motto «Vermeiden, reduzieren und kompensieren» können wir Verantwortung für unseren eigenen ökologischen Fussabdruck, d.h. auch für unsere CO2-Emissionen übernehmen. Zu den wichtigsten alltäglichen Ursachen schädlicher Emissionen gehören Reisen mit dem Auto oder Flugzeug, aber auch Heizung und Strombedarf sowie das eigene Konsumverhalten.

Mehr dazu

Was bedeutet Dekarbonisierung?

Eine zentrale Ursache des Klimawandels sind menschengemachte Treibhausgasemissionen und der daraus resultierende globale Temperaturanstieg. Mit der Dekarbonisierung – dem Umstieg von fossilen Brennstoffen auf kohlenstofffreie und erneuerbare Energiequellen – wollen Staaten und Unternehmen weltweit CO2-Emissionen verringern und vermeiden. Aktuelle globale Klimaziele sind jedoch noch zu wenig ambitioniert, um den Klimawandel wirksam einzudämmen.

Mehr dazu

Was ist das Pariser Klimaabkommen?

2015 wurde auf der Klimakonferenz COP21 in Paris das «Pariser Klimaabkommen» – auch «Pariser Übereinkommen» oder kurz «Pariser Abkommen» – verabschiedet. 197 Vertragsparteien haben das Abkommen beschlossen, fast alle haben den Vertrag ratifiziert. Das Abkommen bedeutet ein völkerrechtlicher Vertrag im Rahmen der Klimarahmenkonvention der Vereinten Nationen (UNFCCC). Es hat zum Ziel, die Erderwärmung auf möglichst 1,5°C und deutlich unter 2°C Erwärmung gegenüber dem vorindustriellen Niveau von 1750 zu begrenzen.

Mehr dazu

Was ist das Kyoto-Protokoll?

Am 11. Dezember 1997 wurde im japanischen Kyoto das Zusatzprotokoll zur Ausgestaltung der Klimarahmenkonvention der Vereinten Nationen (UNFCCC) beschlossen. Das Ziel war, den Klimawandel durch Klimaschutzmassnahmen zu entschleunigen. Das Kyoto-Protokoll beinhaltete klare Regeln, wie die Treibhausgase reduziert werden sollten. Es ist 2005 in Kraft getreten und wurde 2021 durch das Pariser Abkommen ersetzt.

Mehr dazu

Was wurde an der Klimakonferenz in Glasgow beschlossen?

Die 26. UN-Klimakonferenz (COP26) fand vom 31. Oktober bis 12. November 2021 in Glasgow in Schottland statt. Wie auf den vorangegangenen Klima-COPs wurde das Ziel und Massnahmen zur Begrenzung der Erderwärmung verfolgt. Neben dem wichtigen Bekenntnis zum Ausstieg aus der Kohleverbrennung wurden die Regeln für Artikel 6, der für Klimaschutzprojekte und die CO₂-Märkte relevant ist, beschlossen.

Mehr dazu

Was ist bilateraler Klimaschutz?

2020 hat das Pariser Abkommen das Kyoto-Protokoll abgelöst. Dadurch haben sich die Rahmenbedingungen für die internationalen Kohlenstoffmärkte verändert. “Paris” erlaubt es neu, dass Vertragsstaaten des Abkommens direkt miteinander kooperieren können. Das heisst, dass CO2-Reduktionen in einem Land realisiert, die daraus erzeugte Emissionsminderungen in ein anderes Land transferiert und dort im nationalen Register angerechnet werden können.

Mehr dazu

Was ist das Schweizer CO2-Gesetz?

Die Revision des Schweizer CO2-Gesetzes wurde am 13. Juni 2021 von der Schweizer Stimmbevölkerung mit knapper Mehrheit abgelehnt. Aktuell wird darüber beraten, welche Massnahmen aus dem geplanten Paket anderweitig umgesetzt werden können und welche Massnahmen aus dem bestehenden CO2-Gesetz verlängert werden müssen. Ein umfassendes neues Gesetzesvorhaben muss nun wieder erarbeitet werden und durch die politischen Instanzen gehen. Expertinnen sind sich einig, dass ein solches Vorhaben notwendig ist, wenn die Schweiz ihre internationalen Verpflichtungen gemäss des Pariser Klimaschutzabkommens erfüllen will.

Mehr dazu

Was ist der Emissionshandel?

In Europa, Nordamerika, Australien und Neuseeland wurden nationale bzw. regionale Emissionshandelssysteme eingeführt, um besonders energieintensive und emissionsintensive Industrien durch einen Marktmechanismus zu regulieren, der jedoch nur wenige Branchen umfasst. Der Emissionshandel reduziert auf marktwirtschaftlicher Basis den Ausstoss klimaschädlicher Gase und setzt so Impulse für Investitionen in klimaschonende Technologien.

Mehr dazu

Was ist Kreislaufwirtschaft?

Die Kreislaufwirtschaft bezeichnet einen systemischen Ansatz zur längeren und effizienteren Verwendung von Ressourcen und damit einer Vermeidung von Abfall und Umweltverschmutzung. Ressourcen werden dabei so lange wie möglich mit höchstmöglichem Wert im Materialkreislauf gehalten. Dadurch werden weniger Primärrohstoffe verbraucht und dank effizienteren Produktionsprozessen weniger Treibhausgase verursacht. Der Ansatz der Kreislaufwirtschaft ist nicht derselbe wie derjenige von Recycling. Unterschieden wird zwischen dem technologischen und biologischen Kreislauf.

Mehr dazu

Was sind Nature-based Solutions (NbS)?

Das Erreichen des Pariser 1,5-Grad-Ziels ist mit bloßer Minderung menschengemachter Emissionen und dem Einfangen und Speichern mit technischen Lösungen nicht mehr möglich. Deshalb rücken natürliche Klimalösungen (engl. Nature-based Solutions) vermehrt in den Fokus. Natürliche Klimalösungen basieren auf dem Schutz, Wiederaufbau und nachhaltigen Management von Ökosystemen. Natürliche Klimalösungen sind nicht nur eines der mächtigsten Instrumente zur Bekämpfung des Klimawandels, sie bieten auch eine Vielzahl weiterer wichtiger Vorteile für Mensch und Natur wie eine intakte Umwelt und den Schutz der Biodiversität.

 

 

Mehr dazu

Emissionen & Fussabdruck

Was ist ein ökologischer Fussabdruck?

Der ökologische Fussabdruck (Ecological Footprint) wurde Mitte der 1990er Jahre von Mathis Wackernagel und William Rees entwickelt und hat sich als ein Indikator für Nachhaltigkeit durchgesetzt. Er gibt an, wie stark das Ökosystem und die natürlichen Ressourcen der Erde beansprucht werden.

Mehr dazu

Was ist ein digitaler CO₂-Fussabdruck?

Die digitale Transformation hat viele Vorteile mit sich gebracht, die auch im Kampf gegen den Klimawandel positive Effekte mit sich bringen und die CO2-Emissionen verringern. Jedoch verursacht die Produktion, Nutzung und Datenübertragung der digitalen Geräte CO2-Emissionen, die grösser sind als man denkt. Diese Emissionen werden unter dem Begriff "digitaler CO2-Fussabdruck" oder auch Digital Carbon Footprint zusammengefasst.

Mehr dazu

Was bedeutet «Netto-Null-Emissionen»?

«Netto-Null-Emissionen» bis 2030 oder 2050 wird oft gefordert in der von Greta Thunberg ausgelösten weltweiten Klimabewegung. Doch was bedeutet «Netto-Null-Emissionen» eigentlich?

Mehr dazu

Was sind Science-based targets (SBT)?

SBTs sind ein Ansatz, Emissionsreduktionsziele für Unternehmen festzulegen. Im Gegensatz zu herkömmlichen «potential-based targets» folgen SBTs einem «top-down» Ansatz: Sie konzentrieren sich auf die Menge an Emissionen, die reduziert werden muss, um die Ziele des Pariser Abkommens – die Begrenzung der globalen Erwärmung auf 1,5°C – zu erreichen. Der im Oktober 2021 lancierte Net-Zero Standard gibt Unternehmen weiter einen wissenschaftlich fundierten Rahmen für die Festlegung von ambitionierten und effektiven Klimazielen mit dem langfristigen Ziel von Netto-Null-Emissionen.

Mehr dazu

Was sind «Negativemissionen»?

Um bei Emissionen netto auf null zu kommen und die Erderwärmung auf 1,5 Grad Celsius zu begrenzen, muss CO₂ der Atmosphäre entzogen und dauerhaft gespeichert werden. Dies wird als Kohlendioxidabscheidung (engl. Carbon Dioxide Removal, CDR) bezeichnet. Da es sich hierbei um das Gegenteil von Emissionen handelt, werden diese Verfahren oder Technologien oft als Erzielung «negativer Emissionen» oder «Senken» bezeichnet. Es besteht ein direkter Zusammenhang zwischen dem radikalen Absenken der CO2-Emissionen und der CO₂-Abscheidung: Je früher wir nahe der Null bei den realen Emissionen kommen, desto weniger CO₂-Abscheidung ist notwendig. Daher variieren die Prognosen zu der im 21. Jahrhundert erforderlichen CO₂-Abscheidung; sie reichen von 100 bis 1’000 Gt CO₂.

 

Mehr dazu

Was ist ein CO₂-Budget?

Mit dem Begriff CO₂-Budget soll veranschaulicht werden, wie viel CO₂ durch den eigenen Lebensstil verursacht werden darf, um die globale Erwärmung auf 1,5°C zu begrenzen. Durch die Ratifizierung des Pariser Abkommens hat es sich die Schweiz zum Ziel gesetzt, ihre Emissionen spätestens bis 2100 auf netto Null zu reduzieren und die globale Erwärmung auf 1,5°C zu begrenzen. Dies bedeutet, dass jede Person in der Schweiz bis 2100 jährlich weniger als 0,6t CO₂ ausstossen darf.

Mehr dazu

Was ist Suffizienz?

Suffizienz, auch mit Genügsamkeit umschrieben, setzt beim Verhalten der Konsumenten an. Nach dem «Weniger ist mehr»-Prinzip soll der allgemeine Ressourcenverbrauch auf ein nachhaltig zukunftsverträgliches Mass reduziert werden, da die derzeitigen Verteilungsverhältnisse von Gütern und Ressourcen nicht nur ökologisch gefährlich, sondern auch international fragwürdig sind.

Mehr dazu

Was sind Emissionsszenarien, Klimamodelle und Klimaprojektionen?

Klimamodelle bilden die Basis auf welcher anhand von verschiedenen Emissionszenarien das wahrscheinliche Klima der Zukunft, sogenannte Klimaprojektionen, berechnet werden. Dabei beschreiben die Klimamodelle wie das Klima der Erde funktioniert, während die Emissionsszenarien den Einfluss der Menschen auf die Umwelt beschreiben. Werden die Klimamodelle mit den Emissionsszenarien kombiniert, kann somit mit einer bestimmten Wahrscheinlichkeit vorausgesagt werden, wie das Klima in der Zukunft wird.

Mehr dazu

Kompensation

Was sind CO₂-Zertifikate?

CO₂-Zertifikate stehen für die Menge an Emissionen, die kompensiert werden. Ein Zertifikat entspricht dabei einer Tonne Treibhausgase.

Mehr dazu

Was ist Carbon Insetting?

Insetting beschreibt die Finanzierung von Klimaschutzprojekten entlang der eigenen Wertschöpfungskette, welche nachweisbar Emissionen reduzieren oder sequestrieren und dabei positive Auswirkungen auf die mit der Wertschöpfungskette verbundenen Communities, Landschaften und Ökosysteme erzielen.

Mehr dazu

Wieso soll ich meinen CO2-Ausstoss ermitteln und Verantwortung dafür übernehmen?

Der menschengemachte Klimawandel zählt zu den grössten Herausforderungen des 21. Jahrhunderts. Getreu dem Motto von myclimate, «do your best, take care of the rest», sollen CO2-Emissionen gar nicht erst entstehen, sondern vermieden werden. Da es für das Klima aber vor allem wichtig ist, dass die weltweiten Emissionen in der Summe abnehmen, können auf Basis der berechneten unvermeidbaren Emissionen auch Klimaschutzbeiträge geleistet werden.

Mehr dazu

Wie hilft mein Klimaschutzbeitrag dem Klima?

Die myclimate Klimaschutzprojekte reduzieren Emissionen, indem fossile Energiequellen durch erneuerbare Energie ersetzt oder energieeffiziente Technologien gefördert werden. Hochwertige Klimaschutzprojekte tragen darüber hinaus zur sozialen, ökologischen und wirtschaftlichen Entwicklung in der Region bei.

Mehr dazu

Wieviel meines Klimaschutzbeitrags landet bei den Projekten?

Eine Unterstützung von Klimaschutzprojekten bewirkt nur dann etwas, wenn die Gelder tatsächlich direkt den Klimaschutzprojekten zugutekommen. Als gemeinnützige Stiftung garantiert myclimate, dass mindestens 80 Prozent der Kompensationsgelder für die Klimaschutzprojekte vor Ort verwendet werden. Die restlichen maximal 20 Prozent benötigt die gemeinnützige Stiftung für die Deckung der Verwaltungs- und stiftungsinternen Kosten.

Mehr dazu

Kann ich sicher sein, dass mein Geld wirklich die versprochenen CO₂-Emissionen reduziert?

myclimate investiert ausschliesslich in Projekte, die konkret messbare und langfristige Erfolge bringen. Nur ausgewiesene, tatsächlich erfolgte Emissionsreduktionen über eine längere Vertragsdauer von 7 bis 14 Jahren werden bei Energieprojekten verrechnet. Die Klimaschutzbeiträge von myclimate werden grundsätzlich nach Erbringung der Reduktionen an die unterstützten Projekte ausbezahlt. Die Höhe des Beitrages hängt dabei von der Höhe der effektiv eingesparten klimawirksamen Emissionen ab. Eine Besonderheit stellen die Waldprojekte dar, deren Zeithorizont naturgemäss mit 30 bis 50 Jahren länger ist.

Mehr dazu

Kann ich meine Spende / meinen Klimaschutzbeitrag von den Steuern abziehen?

Ja, myclimate und myclimate Deutschland sind gemeinnützige Organisationen und deshalb in der Schweiz und in Deutschland von den Steuern befreit. Sämtliche Klimaschutzbeiträge und Spenden an myclimate können in der Schweiz sowie in Deutschland von den Steuern abgezogen werden.

 

Mehr dazu

Woher stammt das Geld für Programme in der Schweiz, die von der Stiftung KliK finanziert werden?

Die Stiftung myclimate entwickelt und betreibt für die Stiftung Klimaschutz und CO2-Kompensation KliK diverse Förderprogramme in der Schweiz. Diese Förderprogramme bieten einen finanziellen Anreiz für den Ersatz fossiler Energien, zum Beispiel für eine Heizungssanierung oder für den Einsatz von alternativen klimafreundlichen Technologien. Woher stammt das Geld der Stiftung KliK?

Mehr dazu

Was ist die Zukunft der freiwilligen CO2-Kompensation und der „Klimaneutralität“?

Mit den Beschlüssen der Klimaschutzkonferenz – COP26 – in Glasgow herrscht mehr Klarheit über die Umsetzung des Pariser Abkommens. Die Wichtigkeit internationaler Zusammenarbeit im Klimaschutz und die Bedeutung von Marktmechanismen und der freiwilligen Beiträge von Wirtschaft und Privatpersonen wurden nicht nur anerkannt, sondern durch geplante robuste Regeln gestärkt. myclimate verfolgt die Einführung und Umsetzung dieser Regeln sowie den Aufbau der dazu notwendigen Strukturen und gestaltet diese im Rahmen der eigenen Möglichkeiten aktiv mit. Dabei ist myclimate bestrebt, zusammen mit Partnern und Kund*innen weiterhin maximale Wirkung für den Klimaschutz global und lokal zu erzielen.

Mehr dazu

Bleiben Sie informiert!